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Gabryel, Piotr
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
EU-Kommission siegt über Microsoft
Piotr Gabryel zollt dem Kampf der EU-Kommission gegen Microsoft und dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs großen Respekt. "Die Microsoft auferlegte Strafe und vor allem die zu erwartende Abkehr der Firma von monopolistischen Praktiken führt zu niedrigeren Preisen bei Computersoftware, was wiederum zu einem größeren Wirtschaftswachstum in der EU führen wird... Leider ist die Zahl der Beispiele für die grenzenlose Ohmacht des Staates gegenüber den gigantisch wachsenden Monopolkonzernen in der Wirtschaftsgeschichte der Welt und auch in der neuesten Wirtschaftsgeschichte ungleich größer. Die Rechnungen dafür zahlen wir jeden Tag."
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Irland als Vorbild für Polen
Laut einer Umfrage der Zeitung planen zwölf Prozent der Polen, also über drei Millionen Menschen, im kommenden Jahr im Ausland Arbeit zu suchen. Die meisten wollen nach Großbritannien, Deutschland oder Irland. Piotr Gabryel urteilt: "An sich ist nichts Schlimmes daran, ganz im Gegenteil, es wäre sehr gut - allerdings müsste es eine Bewegung in beide Richtungen geben. Viele Polen, die das Land verlassen haben, müssten zurückkehren und massenhaft Ausländer zum Arbeiten nach Polen kommen. Aber das geschieht leider nicht. Momentan verlieren die polnischen Politiker den Kampf um die Polen... Denn den Politikern fehlt es an Vorstellungskraft, Wissen und Mut, Reformen durchzuführen, die unser Land zu einem Paradies für unternehmungsfreudige Menschen machen würde... Wir brauchen diesen Mut, den vor allem die Iren in den 80er Jahren aufgebracht haben. Sie haben ihre Wirtschaft so liberalisiert, dass viele ihrer Landsleute, die schon ausgewandert waren, in Scharen zurückkehrten. Heute gewinnt Irland mit ihrer Hilfe den Kampf um die Köpfe und wird zu einem der reichsten Länder der EU."
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Die Krise von Ungarn und Polen
Chefredakteur Piotr Gabryel beleuchtet den Bruch der polnischen Regierungskoalition und zieht einen Vergleich mit der Lage in Ungarn. "Wir haben in Polen eine ganze Schar von Politikern, die - ähnlich wie in Ungarn Ferenc Gyurcsany, jetziger Premier und Chef der ungarischen Sozialisten, und Victor Orban, früherer Premier und Anführer der ungarischen Konservativen - viele Jahre lang die polnischen öffentlichen Finanzen mit Absicht ruiniert haben. Doch bis jetzt ist leider niemand erschienen, der - wie Ferenc Gyurcsany - so mutig und ehrlich wäre, das zuzugeben. Zumindest hat niemand eine entsprechende Aufnahme veröffentlicht. Je früher ein polnischer Gyurcsany auftauchen würde, umso leichter würde Polen die ungarische Krankheit bewältigen oder gar nicht erst an ihr erkranken."
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