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de Capèle, Gaëtan
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Verantwortung der EZB
Die Tageszeitung Le Figaro analysiert die Rolle der Europäischen Zentralbank (EZB) in der aktuellen weltweiten Wirtschaftskrise: "Wenn man ein weiteres Zeichen brauchte, um die letzten Skeptiker von der beschleunigten Verschlechterung der französischen Wirtschaft zu überzeugen, wird dies durch einen spektakulären Rückgang der Industrieproduktion im zweiten Quartal geliefert. ... Frankreich, aber auch ganz Europa, befindet sich am Rande einer Rezession. ... Die Amerikaner, durch das Platzen der Immobilienblase auf die Knie gezwungen, haben ihre Übel in andere Volkswirtschaften exportiert. ... Gerade in einer Zeit, in der die französische Industrie ihre Abrechnung macht, ist es schwierig, die perversen Effekte des starken Euros zu verschweigen. ... Der Währungsmarkt ist kein betrunkenes Schiff, das allein den Mächten der internationalen Großfinanz überlassen wird. Seine Führung hängt auch mit der von den zentralen Banken ... umgesetzten Währungspolitik zusammen. Nun da der Euro ein Niveau hält, das für die europäische Industrie schwer erträglich ist, und das Wachstum zurückgeht, muss sich die EZB ihrer Verantwortung stellen."
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Französische Bank um Milliarden betrogen
Durch Betrug eines ihrer Makler hat die französische Bank Société Générale einen Verlust von fünf Milliarden Euro hinnehmen müssen. Gaétan de Capèle kommentiert: "Die Geschäftsführung der Société Générale weiß sehr gut, dass das, was sie Betrug nennt, in Wirklichkeit ein äußerst mangelhaftes und darum sehr riskantes Kontrollsystem offenlegt. Dieser unglaubliche Vorfall, der hoffentlich einmalig war, diskreditiert einen Berufsstand, der ohnehin unter Beschuss steht. Neben dem Ärger für die Société Générale bringt er einen noch viel größeren Schaden mit sich, denn das Misstrauen, das seit der Immobilienkrise herrscht und den Ruf der Finanzwelt ruiniert, nimmt weiter zu... Der aktuelle Trubel zeigt, dass die Maschinerie denjenigen, die sie eigentlich managen sollten, immer mehr entgleitet."
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