szmtag

02.12.2008

euro|topics illustration
euro|topics
 

Navigation

Presseschau / Autorenindex


Gamillscheg, Hannes


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Frankfurter Rundschau - Deutschland | 04.06.2008

Vernachlässigter Ostseerat

"Wenn am heutigen Dienstag in Riga das Gipfeltreffen der Ostseestaaten beginnt, fehlen die beiden Prominentesten in der Teilnehmerliste - Wladimir Putin und Angela Merkel. ... Die Zusammenarbeit um die Ostsee steht nicht mehr sonderlich hoch auf der politischen Prioritätenliste, und das ist schade. ... Der Plan der Ostsee-Gasleitung von Wyborg nach Greifswald ist ein typisches Beispiel dafür. Russisches Erdgas nach Europa zu führen, hätte ein Projekt werden können, von dem die ganze Region profitiert. ... Und nicht nur im Energiesektor hapert es an einem Miteinander der Ostseeländer. Der Arbeitsmarkt ist längst nicht integriert, die einen leiden unter dem Abzug der bestqualifizierten Kräfte, die anderen versuchen, sich mit zweifelhaften Mitteln gegen Billigkonkurrenz zu schützen. Die Ostsee selbst wird von all ihren Anrainern verseucht und zugedüngt und droht zu ersticken. Es sind nicht mangelnde Themen, die die Bedeutung des Ostseerats mindern, es ist mangelnder politischer Wille."

Frankfurter Rundschau - Deutschland | 03.09.2007

Was sind die richtigen Grenzen Estlands?

Zum 90. Jahrestag des Endes des Ersten Weltkriegs will die estnische Regierung in Tallinn am 28. November 2008 eine Säule aufstellen, die an die Unabhängigkeit des Landes erinnern soll. Bislang wurde vor allem aus ästhetischen Gründen gegen das geplante Denkmal protestiert, berichtet Hannes Gamillscheg. Kritiker schimpften, die Jury habe aus "Leuten ohne Kunstverstand" bestanden. Für politisch brisanter hält Gamillscheg allerdings die Frage, in welchen Umrissen Estland an der Spitze des Denkmals verewigt werden soll. "Mit den heutigen Grenzen? Oder in jenem des damaligen Friedensvertrags von Dorpat, was zwar historisch korrekt, politisch aber provokant wäre? Damals zählten zwei kleine Landstriche zu Estland, die heute zu Russland gehören. Eine solche Abbildung würde von Moskau sicher ausgenutzt, Estland Territorialansprüche vorzuwerfen."

» Autorenindex


 

Bookmarken bei   del.icio.us    Digg!    YiGG.de    Webnews!    FURL    LinkARENA    Mister Wong    oneview   

Weitere Inhalte

THEMEN

NEWSLETTER

Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein:

TOP-THEMEN DER WOCHE

PRESSESCHAU-KALENDER

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31