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Geudens, Paul
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Hasskampagnen französischsprachiger Medien
Im belgischen Streit zwischen Flamen und Wallonen werden nun vor allem die französischsprachigen Medien kritisiert. Flämische Politiker haben Anzeige wegen Volksverhetzung erstattet. Zurecht, findet die Zeitung Gazet van Antwerpen: "Regelmäßig werden auch Begriffe wie ethnische Säuberung, Nazis und Hitler in den Mund genommen, wenn es um die nördlichen Einwohner von Belgien geht. ... Jedes Jahr fließen zwischen vier und sechs Milliarden Euro von Flandern nach Wallonien. ... Das einzige, was wir dafür haben wollen, ist Respekt vor der Sprachgrenze und mehr Autonomie für unsere Regionen. ... In keinem anderen Staat der Welt gibt ein Teil so viel von seinem Reichtum an die Nachbarn ab. Nirgendwo sonst ist die Undankbarkeit größer als hier. ... Aber woher kommt das extrem negative Bild, das die Französischsprachigen von Flandern haben? Die Erklärung müssen wir zum großen Teil in der Art und Weise suchen, wie die Medien über uns schreiben, reden und urteilen. ... Sie streuen falsche Informationen und hetzen auf."
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Der europäische Übersetzungswahnsinn
Der Europaparlamentarier Alexander Stubb hat diese Woche einen Bericht über die Ausgaben für Übersetzungen im Europaparlament vorgelegt. Paul Geudens findet, dass dieser Bericht "einmal mehr zeigt, wieviel Geld die EU verschwendet. 2003 hat Europa eine Milliarde Euro für Übersetzungen ausgegeben... Das ist bei einer Institution, die 20 offizielle Sprachen führt, nicht überraschend. Kulturelle Vielfalt kostet Geld. Englisch als europäische Arbeitssprache wäre zwar viel effektiver und würde sparen helfen. Aber will man das? Offensichtlich nicht. Die von dem Bericht aufgedeckte Verschwendung ist nicht so sehr der Vielsprachigkeit in der EU geschuldet, sondern vielmehr der Nonchalance der Mandatsträger und Beamten. Denn mehr als 25 Millionen Euro wurden 2003 für Buchungen von Übersetzern ausgegeben, die dann nicht gebraucht wurden. Gut bezahlte Übersetzer hatten schließlich stunden- oder gar tagelang nichts zu tun."
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