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Presseschau / Autorenindex
Halifa-Legrand, Sarah
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Dominique Strauss-Kahn wird Chef des IWF
Sarah Halifa-Legrand und Claude Askolovich machen sich über die Aufgaben des neuen IWF-Chefs Gedanken: "Es kommt auf ihn zu, alle Empfänger davon zu überzeugen, dass sie ein gemeinsames Interesse an einem finanziellen und währungspolitischen Gleichgewicht in der Welt haben: sowohl die von den Schwellenländern bedrohten westlichen Länder als auch die von den Industrieländern bedrängten Schwellenländer, sowohl die ins Abseits geratenen Dritte-Welt-Länder als auch das Raubbau betreibende China oder die verschuldeten Vereinigten Staaten. Es ist viel Arbeit, eine Institution wiederzubeleben, die ihren angestammten Platz verloren hat und von der Welt unverstanden und ungeliebt ist. Zugleich muss Strauss-Kahn aber auch – und das ist das Paradoxe am IWF – eine interne Krise meistern: Der IWF ist von den in Geldnöte geratenen Regierungen wenig in Anspruch genommen worden und muss seiner Überschüsse Herr werden."
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Wie kann man den Birmanern helfen?
Sarah Halifa-Legrand hat die Asienexpertin Valérie Niquet über die Nützlichkeit von Sanktionen gegen Birma befragt: "In einer ersten Erklärung verlangte Sarkozy einen Rückzug französischer Investitionen aus Birma. Eine kühne, aber naive und kaum umsetzbare Forderung, die vor allem Total betraf. Vermutlich wollte er damit die Gefühle der wegen Birma empörten Franzosen besänftigen... Maßnahmen wie Sanktionen, der Rückzug von Investitionen, also die ganze Strategie, ein Regime zu isolieren, sind nicht neu, und man sieht, was sie bringen: Sie haben China den Weg geebnet. Die Großmacht China ist auf den freien Platz nachgerückt und viel weniger zimperlich, was Menschenrechte angeht... Kurz: Die neuen Sanktionen werden nichts bewirken, solange China nicht eingreift."
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Alle verfügbaren Texte von » Valérie Niquet

