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Hocevar, Tone
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Alleinherrscher Berlusconi
Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist von Staatspräsident Giorgio Napolitano für seinen selbstherrlichen Regierungsstil kritisiert worden. Berlusconi hatte zuletzt Gesetze auf Sonderwegen ohne parlamentarische Diskussion auf den Weg gebracht. Die Tageszeitung Delo ist besorgt. "Das Parlament ist seiner [Berlusconis] Meinung nach zu langsam und wirkungslos und damit unnötig. Mit der Opposition spricht er erst gar nicht. ... Berlusconi ist überzeugt, dass er alleine regieren kann, denn nur so könne er seine Wahlversprechen einhalten. ... Berlusconi ist überzeugt, man könne mit dem alten parlamentarischen System und den alten Regeln nicht effektiv regieren. Beobachter befürchten [deshalb], dass er mit Hilfe von Dekreten das System derart 'reformieren' wird, dass er sich den Weg für eine Übernahme des Präsidentenamts frei macht. Davor aber wird er sich – noch als Ministerpräsident und Chef der parlamentarischen Mehrheit – Kompetenzen sichern, wie sie die Präsidenten in Frankreich oder den USA haben."
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Berlusconis Krieg gegen den Müll
Die slowenische Tageszeitung Delo beschäftigt sich mit den Problemen des italienischen Staatschefs Berlusconi mit der Müllkrise in Neapel: "Italiens Regierungschef Berlusconi hat in der Müllkrise in Neapel versprochen, die Stadt werde noch in diesem Monat sauber und die Müllverbrennungsanlage werde bis Ende des Jahres fertig. ... Der Regierungschef, der in Rom mit den Richtern um ein Verbot polizeilicher und gerichtlicher Lauschangriffe ringt, kämpft in Neapel mit der Realität, die alle italienischen Regierungen in den vergangenen zwanzig Jahren kennen gelernt haben. Der kriminelle Untergrund, die Camorra, zeigt gelegentlich, wer in der Region Kampanien in Wirklichkeit regiert, denn dann häufen sich in den Straßen und Plätzen die Müllberge. Die Mafia transportiert für viel Geld große Mengen von Industriemüll aus dem Norden Italiens nach Neapel und das ist der Grund, warum der Müll Neapels so häufig nicht entsorgt werden kann."
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