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Honzejk, Petr
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Demonstranten verhindern Neonazi-Aufmarsch in Prag
Petr Honzejk lobt die Prager Gegendemonstranten, fragt aber, wie die Öffentlichkeit reagiert hätte, wenn Neonazis gegen die ungeliebten Roma zu Felde gezogen wären. "Es ist gut, dass die tschechische Gesellschaft den Aufmarsch der Neonazis verhindert hat. Das wahre Problem aber sind Politiker vom Schlage Jiří Čunek, die den Neonazis das Gefühl geben, sie kämpften für die richtige Sache... Präsident Václav Klaus muss sich dafür entschuldigen, dass er ein Konzentrationslager für Roma als 'Arbeitslager' verharmlost hat. Premier Mirek Topolánek muss das Roma-Problem zu einer Priorität seiner Regierungsarbeit machen und die örtlichen Behörden sollten gegen Anti-Roma-Demonstrationen ebenso vorgehen wie gegen Neonazis... Erst dann können wir darüber reden, ob sich etwas zum Besseren wendet."
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Roma-Diskriminierung in Tschechien
Die mehr als 300.000 in Tschechien lebenden Roma werden im neuen tschechischen Parlament, das im Sommer gewählt wird, nicht vertreten sein, konstatiert die Zeitung. Denn keine der Parteien hat einen Angehörigen der diskriminierten Minderheit auf einen aussichtsreichen Listenplatz gesetzt. Petr Honzejk kritisiert: "Die Politiker behaupten, sie reagierten nur auf die Wünsche der Wähler, die schließlich auch keinen Roma zum Nachbarn haben wollten. Doch das ist nichts anderes als ein abstoßendes Alibi. Wer soll versuchen, die Atmosphäre der Xenophobie zu zerschlagen, wenn nicht die Parteien? Die Roma brauchen Anerkennung und das Wissen darum, dass sie von der Mehrheit der Gesellschaft respektiert werden. Die Reden von Integration und Multikulturalismus sind in diesem Zusammenhang lächerlich. Jeder Parteichef, der vor den Wahlen in die Roma-Ghettos fährt, um Stimmen zu fangen oder gar zu kaufen, sollte sich schämen."
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