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Horvath, Gabor
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Teure Transportkosten
Die linksliberale Tageszeitung Népszabadság argumentiert, dass angesichts der massiven Verteuerung der Transportkosten viele Konzerne ihre Produktion in ihre Herkunftsländer zurückverlegen könnten. "Verteuert sich der Transport, liegt es im Interesse der multinationalen Unternehmen, die Produktion in der Nähe der Abnehmer und Konsumenten anzusiedeln. Sollte das Öl noch lange teuer bleiben, könnten etliche Wirtschaftszweige nach Europa zurückkehren, die in den vergangenen Jahrzehnten nach einem kurzen Zwischenstopp in Ostmitteleuropa nach Asien ausgewandert sind: etwa die Möbel- und Bekleidungsindustrie und ein Teil der Maschinenproduktion. ... Doch auch in der (Wirtschafts-)Politik weht ein neuer Wind: Der Protektionismus ist im Kommen. So wird der freie Handel sogar schon im US-Präsidentschaftswahlkampf infrage gestellt. ... Gleichwohl neigt sich das Zeitalter der Globalisierung nicht seinem Ende zu. Wir stehen jedoch am Anfang einer neuen Phase, die bis zum neuerlichen Sinken der Transportkosten andauern wird. Die Weltwirtschaft braucht jetzt ein wenig Zeit, um sich den neuen Gegebenheiten anzupassen."
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Schleppende Transformation in Ungarn
"Man blickt in den USA noch immer mit Sympathie auf uns, aber schon etwas trauriger. Sie haben mehr von uns erwartet", kommentiert Gábor Horváth den Freedom-House-Bericht, der die aktuelle Situation der Demokratie in 29 Transformationsstaaten bewertet. Länder wie Polen und Ungarn schneiden im diesjährigen Bericht schlechter ab als in den Vorjahren: "Wir haben einen Fehler begangen: Wir dachten, Demokratie sei schnell zu verwirklichen und werde das Paradies selbst sein. Rückblickend kann man natürlich sagen, dass viele Fehler hätten vermieden werden können – aber die Lottozahlen kennt man ja auch erst nach der Ziehung. Es gab kein Drehbuch für den Transformationsprozess, wie auch fast keine Elite, die ihn hätte gebührend bewältigen können. Daran gemessen ist die Note im Bericht gar nicht so schlecht: Zumindest sind wir versetzt worden."
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