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06.09.2008

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Presseschau / Autorenindex


Liebert, Nicola


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


die tageszeitung - Deutschland | 05.05.2008

Die Lösung heißt Open Source

Nikola Liebert kommentiert den Rückzug des Angebots des Software-Herstellers Microsoft für den Onlinedienst Yahoo: "Wettbewerb ist eben nicht immer gut. Man denke an ... die Subway, ebenfalls in New York, die von zwei Privatunternehmen gebaut wurde. Linien überkreuzen sich ohne Umsteigemöglichkeit, denn man wollte ja keinen Kunden an die Konkurrenz verlieren. ... Wem nützt ein solcher Wettbewerb? Infrastrukturaufgaben sollten einheitlich organisiert werden. Sie sollten dabei keinesfalls einem privaten Monopol überlassen werden, wie seinerzeit die Post ... - und heutzutage eben Microsoft. Bei einem solch wahrhaft globalen Projekt wie dem Internet ist aber auch eine nationalstaatliche Lösung nicht sinnvoll. Es gibt allerdings längst eine Alternative. Sie heißt Open Source: Software, die von einer globalen Gemeinschaft entwickelt wird und die jeder frei benutzen, kopieren und bearbeiten kann. Wer den Kraken Microsoft und Google entkommen will, setze auf Linux, Open Office und Firefox."

die tageszeitung - Deutschland | 15.05.2007

Daimler trennt sich von Chrysler

Nicola Liebert erklärt in der tageszeitung, dass die "Ehe" zwischen den Autounternehmen Daimler und Chrysler von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen ist. Die deutsche Edelmarke und die amerikanischen "Billigprodukte" hätten nicht zusammen gepasst, die teure Fusion sei ein reines Prestige-Projekt gewesen: "Wie toll fand man sich in Stuttgart damals vor neun Jahren: Ein deutsches Unternehmen übernimmt einen US-Konzern - und nicht etwa andersherum. Aus dem Ländle in die große Welt. Schnell wurde das US-Management abserviert, und die Deutschen ergriffen die alleinige Macht. So macht Globalisierung Spaß! ... Wie bescheuert diese transatlantische Ehe war, zeigt sich jetzt nicht zuletzt durch die Reaktion der deutschen und sogar der amerikanischen Gewerkschaft: Einhellig begrüßten sie den Verkauf von Chrysler an einen Private Equity Fonds - an eine Heuschrecke also, die Belegschaften üblicherweise in Angst und Schrecken versetzt. Alles scheint besser zu sein als das Festhalten an einer Welt-AG, deren einziger Daseinszweck darin bestanden zu haben schien, sich selbst zu beweisen, dass man jemand ist in der Welt."

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