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Presseschau / Autorenindex
Mafai, Miriam
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Die Anerkennung von Lebenspartnerschaften
Miriam Mafai freut sich über die Entscheidung der italienischen Regierung, ein Gesetz zur Anerkennung von 'Lebenspartnerschaften' auszuarbeiten, die auch für Homosexuelle gelten sollen. "Das ist eine gute Nachricht. Es ist eine gute Nachricht für die Politik, dass alle Gruppierungen des Mitte-Links-Bündnisses die Entscheidung unterstützen, bis zum 31. Januar ein Gesetz vorzulegen, das das Leben der Paare in freier Gemeinschaft regelt... Aber es ist auch eine gute Nachricht mit Blick auf die Bürgerrechte. Männer und Frauen fordern mit immer stärkerem Nachdruck die völlige Freiheit der Wahl - und die Respektierung ihrer Wahl. Zugleich wollen sie, dass man ihre neue Freiheit und ihre neuen Rechte anerkennt."
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Frauenmangel in der italienischen Politik
Miriam Mafai fragt, warum es in der italienischen Politik so wenige Frauen gibt und ob Quoten Abhilfe schaffen könnten. "Die Italienerinnen übernehmen immer mehr Verantwortung. Sie bilden in den Universitäten und in vielen Bereichen der Wirtschaft die Mehrheit... Das ist in der Politik nicht so. Dort zählen Macht und Prestige, und man gelangt nicht durch Wettbewerb, sondern durch Aufnahme in die bereits bestehende Riege dorthin. Alle Parlamente sind in Männerhand. Die Welt der italienischen Politik ist eine fast ausschließlich männliche Welt... Die Wahl von Ségolène Royal zur Präsidentschaftskandidatin der französischen Sozialisten ist ein gutes Signal für die Frauen, denn Royal hat nicht mit einer Quote, sondern durch eine demokratische Wahl gewonnen."
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Gefängnisstrafe für Holocaust-Leugner David Irving
Für Miriam Mafai ist die Verurteilung von David Irving symbolträchtig. "Der Urteilsspruch des Wiener Geschworenengerichts hat die Kontroverse um den Holocaust, die Vernichtung der Juden während des Zweiten Weltkrieges im Herzen des sehr zivilisierten Europas endgültig beendet. Der Holocaust ist eine anerkannte Wahrheit und die, die das leugnen, sind schuldig... Die meisten unter uns haben diese Symbolik nicht gebraucht: Es gibt viele, die die Baracken und Krematorien von Auschwitz gesehen haben; viele, die vom Lesen der Zeitzeugen-Berichte emotional überwältigt waren... Dieser Urteilsspruch hatte nicht nur die Lösung eines Historikerstreits zum Ziel, sondern sollte auch den Willen stärken, die Renaissance der Nazis in Europa zu verhindern und die Unantastbarkeit des Staates Israel zu unterstreichen."
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