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Miecugow, Grzegorz
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Die Spiele in Peking sind ein Skandal
Die Tageszeitung Dziennik veröffentlicht zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking einen offenen Brief von 19 polnischen Intellektuellen, in dem das Internationale Olympische Komitee (IOC) scharf kritisiert wird. "Die Vergabe der Olympischen Spiele an China ist ein Skandal, für den die Funktionäre des Olympischen Komitees Verantwortung tragen. Ihre Behauptung, sie könnten sich nicht in die Politik einmischen, ist zynisch und verlogen. Die Einhaltung von Menschenrechten ist eine universelle Zivilisationsnorm, die lediglich von Kommunisten und Faschisten nicht eingehalten wird. Wir verurteilen nicht Sportler, die an den Olympischen Spielen teilnehmen - nicht sie haben entschieden, wo sie stattfinden. ... Wir äußern aber unseren Missmut allen Politikern gegenüber, die durch ihre Anwesenheit in Peking - unabhängig von ihren verbalen Erklärungen - einen diktatorischen Staat bestätigen. Wir wollen vor allem unsere Solidarität mit allen Menschen äußern, die in China der Freiheit und der grundlegenden Rechte beraubt werden. Wir sind überzeugt, dass jede Diktatur - auch wenn sie ein mächtiger Staat ist - verurteilt werden muss."
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Ein Jahr Kaczyński-Regierung in Polen
Der Vorsitzende der rechtskonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), Jarosław Kaczyński, ist seit einem Jahr polnischer Premierminister. Grzegorz Miecugow vom Nachrichtensender TVN24 zieht Bilanz: "Das erste Jahr der Regierung von Jarosław Kaczyński lässt sich schnell auf den Punkt bringen: Es war ein Jahr voller Streitigkeiten. Man geriet von einer Krise in die nächste, grundlegende Wirtschaftsreformen blieben aus. Es gab nicht einmal den Versuch, die öffentlichen Finanzen zu reformieren. Die Rentenreform bringt eher Zerstörung als Besserung. Projekte, deren Nutzen nicht heute oder morgen, sondern erst in einigen Jahren sichtbar würde, wurden nicht unternommen... Die polnische Außenpolitik ist - entgegen den Aussagen des Premiers - eine Katastrophe. In Großbritannien haben wir mittlerweile den Ruf einer Nation, die Zusammenarbeit ablehnt, dafür aber die Hand aufhält und an das eigene Leiden erinnert."
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