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01.12.2008

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Nahoi, Ovidiu


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Adevărul - Rumänien | 24.10.2008

Rumänien bekundet Interesse an South Stream

Der rumänische Wirtschaftsminister Varujan Vosganian hat erklärt, dass Rumänien derzeit die Möglichkeit sondiert, sich an der russisch-italienischen Erdgaspipeline South-Stream zu beteiligen. South-Stream gilt als Konkurrenzprojekt zum europäischen Pipeline-Projekt Nabucco. Die Zeitung Adevărul spekuliert über die Gründe für die Erklärung Vosganians. "Unsere Nachbarn, die Bulgaren und Serben, haben mit Moskau das Geschäft abgeschlossen, doch verzögern sich die Dinge. Scheinbar gibt es russische Ansprüche, die Sofia und Belgrad als übertrieben empfunden haben. ... In einer Erklärung hat Vladimir Socor, einer der wichtigsten Beobachter des geopolitischen ex-sowjetischen Raumes, darauf hingewiesen, dass Moskau den Bulgaren und Serben mit einer Änderung der South-Stream-Route durch Rumänien droht. Diese könnten die Bedingungen Moskaus schlucken, wenn sie davon überzeugt seien, dass sie das Projekt an Rumänien verlieren. Es ist schwer zu sagen, ob Rumänien darauf abzielt, dem South-Stream-Projekt beizutreten oder ob Rumänien nur in seinem eigenen Interesse den serbischen und bulgarischen Nachbarn in eine bestimmte Richtung zwingen will, doch dabei gleichzeitig hilft, die Nabucco-Variante zu 'beerdigen'."

Adevărul - Rumänien | 12.04.2007

Hooligans in Rumäniens Fußballstadien

Herausgerissene Stühle, Schlägereien unter den Fans und mit den Sicherheitskräften gehören in den rumänischen Fußballstadien zum Alltag - trotz neuer strikter Sicherheitsvorkehrungen und Regelungen zur Bekämpfung der Gewalt im Sport. Vergangene Woche haben Fans der Nationalmannschaft "Steaua" einen Kameramann geschlagen und seine Kamera zerstört. Ovidiu Nahoi kommentiert: "Die Gewalt kommt aus der Gesellschaft. Im rumänischen Fußball gibt es Gewalt, weil Rumänien so verrückt ist: Rumänien ist ein Land, in dem diejenigen gewinnen, die gewalttätig reden und handeln... Die Stadien gewähren der Gewalt Gastfreundschaft, sie schaffen die Gelegenheiten, motivieren sogar zu Gewalttaten und tragen dazu bei, dass die Gewalttäter kaum ein Risiko eingehen... Der rumänische Fußball hat keine Lösungen gegen Gewalt, weil gerade die Vereinsmanager die Gewalt repräsentieren und pflegen."

Adevărul - Rumänien | 06.02.2007

Rumäniens undiplomatische Geste an Italien

Sechs Botschafter haben Italien gestern in einem offenen Schreiben in der italienischen Zeitung "La Repubblica" aufgefordert, seine Truppen nicht aus Afghanistan abzuziehen - unter ihnen auch der rumänische Botschafter. Ovidiu Nahoi kommentiert: "Rumänien hat gestern wieder etwas angestellt! Unser Botschafter in Rom unterzeichnete zusammen mit den Botschaftern aus Großbritannien, Kanada, Holland, Australien und den USA einen offenen Brief, in dem Italien gebeten wird, an seiner Militärpräsenz in Afghanistan festzuhalten. Die Geste weckte Erstaunen bei der italienischen Regierung, die sich nicht erklären kann, warum die sechs Botschafter zuerst einen Appell an die Bürger gerichtet hatten, ohne zuvor die Regierung zu unterrichten, wie der diplomatische Weg es vorsieht... Eigentlich sollte unsere Politik vorhersehbar werden und der EU- Betritt zur internen Stabilität beitragen. Doch rumänische Spitzenpolitiker setzen sich über alles hinweg. Sie sind wie Kinder in der Schule, die nur von Verrücktheiten abzuhalten sind, wenn sie spüren, dass die Lehrerin sie beobachtet."

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