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Presseschau / Autorenindex
Navarro, Beatriz
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Kein Eurovision Song Contest im serbischen TV
Das serbische öffentlich-rechtliche Fernsehen wird den nationalen Endausscheid für den Eurovision Song Contest nicht übertragen, berichtet Beatriz Navarro. Der Eurovision Song Contest findet in diesem Jahr in Belgrad statt, nachdem im letzten Jahr die serbische Sängerin Marija Serifovic gewonnen hatte. "Nach der schmerzhaften Unabhängigkeitserklärung des Kosovo hat Belgrad keine Lust mehr auf pro-europäische Festivitäten... Dieser Streit zeigt, dass der Eurovision Song Contest immer politischer geworden ist, seit ehemals sowjetische Länder mitmachen. Sie betrachten den Eurovision Song Contest als Verlängerung Europas, so wie es auch Spanien zu Zeiten der Sängerin Massiel getan hat [die den Wettbewerb 1968 gewann]. Seitdem hat sich die Karte Europas sehr verändert, und das Festival auch."
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Die EU und die serbischen Präsidentschaftswahlen
"Die EU hat ihre gewohnte Zurückhaltung bei Wahlen im Ausland aufgegeben. Und sie hat die internen Auseinandersetzungen überwunden, um den proeuropäischen Kräften in Serbien die Hand reichen zu können", schreibt Beatriz Navarro. "Den europäischen Außenministern sollte bewusst sein, dass ihr Vorgehen als Versuch, die Wahlergebnisse zu beeinflussen, gewertet werden könnte. Dennoch haben sie entschieden, Serbien einen bilateralen Vertrag anzubieten, der das Land aus der Isolation holen könnte... Denn die Möglichkeit, Serbien könne sich von der EU ab- und Russland zuwenden - die Länder haben bereits wichtige Energie-Verträge unterzeichnet -, beunruhigt die europäische Außenpolitik sehr."
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Bewegung im Europaparlament
Fernando García und Beatriz Navarro bilanzieren die Amtszeit des scheidenden Präsidenten Josep Borell. "Seine Ahnungslosigkeit kam ihn anfangs teuer zu stehen. Er musste lernen, wie wichtig es ist, in einer so unvorhersehbaren Kammer wie dem europäischen Parlament einen Konsens herzustellen. Aber er hat nicht aufgegeben und einen persönlichen Stil für sein Mandat gefunden. Er hielt kritische Reden und analysierte genau - anders als man es von einschläfernden Seminararbeiten gewohnt war, die die Parlamentspräsidenten früher bei europäischen Gipfeln ablieferten. Bei diesen Treffen konnte Borell seine Ideen auf unvergleichliche Art zum Ausdruck bringen. Außerdem nutzte er die internationale Ausrichtung seines Mandats, um sich in zahlreiche auswärtige Missionen einzuschalten. Hier könnte er weitermachen, falls er zum Leiter einer der Kommissionen gewählt wird, die er gern leiten möchte."
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Alle verfügbaren Texte von » Fernando García

