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Neves, João César das
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João César das Neves über die Nachteile neuer Technologien
João César das Neves äußert sich in der Tageszeitung Diário de Notícias kritisch über die Nachteile neuer technologischer Errungenschaften: "Die Faszination des Neuen lässt uns vergessen, dass es auch zerstörerisch sein kann. Nicht nur in der Finanzkrise ist dieses Paradox sichtbar. Das Internet ist ohne Zweifel eines der vorteilhaftesten und produktivsten Instrumente unserer Zeit. Doch wenn wir alle möglichen Internetseiten, Blogs, ... , Rundschreiben und Power-Point Präsentationen betrachten, müssen wir uns fragen, ob all dies in der Freizeit geschrieben wird. Ganz im Gegenteil. Alles deutet darauf hin, dass in den meisten Büros und öffentlichen Ämtern, die Angestellten mehr Zeit im Internet verbringen als mit ihrer Arbeit. ... Egal, ob es um die Rechte der Menschheit geht, oder einfach darum, Witze und Bilder zu verbreiten, schlecht über Politiker zu schreiben oder zu chatten, sicher ist, dass die Computer für große Produktivitätsverluste in den verschiedensten Bereichen verantwortlich sind. Auch viele als positiv angesehene Aspekte der neuen Technologien sind eher fraglich. … Wenn etwa heute jemand eine Präsentation vorbereitet, stellt die [eigentliche] Rede nur einen sehr kleinen Teil davon dar. Allerdings wird sehr viel Zeit darauf verwendet Schrift, Bilder, Farben und Design festzulegen. ... Der Beitrag dieser für das Textverständnis ist minimal, wenn nicht sogar negativ. Doch solche Bagatellen sind heute [wohl] unentbehrlich."
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Förderung von Abtreibungen?
Vor einem Jahr trat in Portugal ein neues Abtreibungsgesetz in Kraft, das den Schwangerschaftsabbruch bis zur zwölften Woche legalisierte. Zur Jahresbilanz schreibt die Tageszeitung Diário de Notícias: "Die Regierung, die Polikliniken schließt und die Wartelisten für Operationen nicht bekämpft, widmet sich vollkommen der Beförderung von Schwangerschaftsabbrüchen. ... Der Staat benutzt nicht nur öffentliche Gelder, um den Tod von Embryos zu finanzieren, sondern er gewährt auch Mutterschaftsgeld an Frauen, die beschließen, nicht Mutter zu werden. Mit weniger großzügigen Maßnahmen wollen die Minister Arbeit, Kultur und Investitionen fördern. Es besteht also kein Zweifel, dass es sich nicht um die Entkriminalisierung, Liberalisierung oder sogar Nationalisierung der Abtreibung handelt, sondern um eine Förderung derselben."
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