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Oanta, Daniel
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Einheimische Produkte kaufen
Der rumänische Staatschef Traian Basescu will von seinem deutschen Volkswagen Golf auf einen in Rumänien produzierten Dacia umsteigen und ruft seine Landsleute zum Kauf einheimischer Produkte auf, um der Rezession entgegenzuwirken. Die Zeitung Cotidianul meint. "Traian Basescu hat Recht. Die Kollateralschäden, die derzeit in der einheimischen Industrie zu spüren sind, stammen nicht aus Rumänien, sie werden durch Importe erzeugt. Unter diesen Bedingungen sind die Staatshilfen, damit Unternehmen weiter produzieren können, nicht nur vernünftig, sie sind obligatorisch. ... Sicher ist auch, dass für eine unbestimmte Zeit das Modell eines Wirtschaftswachstums, das auf Konsum, Schulden und Importen basiert, nicht mehr funktionieren wird. Um die negativen Effekte der globalen Krise zu minimieren, muss Rumänien seine Abhängigkeit von ausländischen Finanzierungen verkleinern, indem es Importe reduziert. ... Bis dahin, kauft soviel wie möglich rumänische Produkte, wie auch Basescu sagt. Das ist zwar noch nicht alles, aber es hilft schon."
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Wachsender Ölpreis als reine Spekulation?
Über die Preisspekulationen auf dem internationalen Erdölmarkt schreibt Daniel Oanta: "Rumänien hat eigene Erdölreserven im Wert von rund 45 Milliarden Euro – es könnte den Erdölschock mit Leichtigkeit nehmen und sollte sich keinesfalls von den internationalen Treibstoffpreisen leiten lassen. ... Denn die Folgen der galoppierenden Entwicklung des Rohstoffpreises werden in einen gefühlten generellen Preisanstieg führen, der mit einer Verteuerung der Lebensmittel und einer Abwertung der Landeswährung Lei einhergehen wird. Das wirkt sich auch aufs Wirtschaftswachstum aus. ... Außerdem hat der wachsende Ölpreis eine stark spekulative Komponente. Der Markt wurde durch Milliarden Euro aufgeheizt und nun versuchen jene Spekulanten, die falsch gesetzt haben, dem Schaden auf dem Erdölmarkt zu entkommen. Der neue Preis hat nichts mit der Nachfrage zu tun. Auf dem Markt gibt es genügend Erdöl, es existiert keine Krise, auch sind die Reserven völlig ausreichend."
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