Bereichsmenü: Presseschau
Presseschau / Autorenindex
O'Hagan, Sean
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Punk-Kunst in London
"Im heißen Sommer 1977 drang der Punk-Rock in den Mainstream vor. Das war die explosivste Bewegung in der Popkultur seit Entstehung des Rock'n'Roll in den Fünfzigern. Aber eine Ausstellung zeigt, dass sich der Underground-Ethos und die Schock-Taktiken des Punk nicht nur in der Musik, sondern auch in der Kunst niederschlugen", schreibt der Musiker Sean O'Hagan über die Ausstellung 'Panic Attack! Art in the Punk Years', die die Barbican Art Gallery in London zeigt. "Wer zu Barbican kommt und eine Sammlung von Bildern erwartet, die etwas mit Punk zu tun haben - Plattenhüllen, Poster, Fanzines oder T-Shirts - wird schwer enttäuscht sein. Das Augenmerk dieser bewusst subversiven Ausstellung liegt auf Künstlern, 'die den Punk-Zeitgeist verkörpern', wie Co-Kurator Mark Sladen im Katalog schreibt. Da handelt es sich, wie sich herausstellt, um ein ziemlich weites Feld, in dem so unterschiedliche Künstler wie Nan Goldin, Keith Haring, Derek Jarman oder Cindy Sherman Platz haben. Selbst Gilbert & George haben sich unter viel unbekanntere britische Künstler wie Victor Burgin und Stephen Willats gemischt."
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Ausstellung / Museen, » Großbritannien
Radikale Kunst auf Londons High Street
Die Sonntagszeitung wirft einen Blick auf einen Laden in der Oxford Street im Zentrum Londons, der von Künstlern besetzt wurde. "'Santa Claus' Ghetto' ist die Idee von Banksy, dem allgegenwärtigen aber unsichtbaren Graffiti-Künstler, dessen Arbeiten, als Teil der 'Murderme Collection' von Damien Hirst auch die illustre Serpentine Gallery am anderen Ende der Stadt schmücken. Teils Kunstgalerie, teils Kunsthandlung, teils gutes altes Happening, gehört 'Santa's Ghetto' seit fünf Jahren zum festen Inventar der Hauptstadt, ist aber nun zum ersten Mal ins West End gezogen. Organisiert wird es von einem Kollektiv namens Pictures on Walls... Die Kunst kommt erklärtermaßen von der Straße, ist schrill in den Farben und brutal in der Form... Derzeit versuchen die Mitglieder der Gruppe diejenigen aufzuspüren, die die Vorderfront des Ladens mit Anti-Globalisierungs-Slogans voll gesprüht haben - nur um sich auf die Website des Ladens zu bringen, versteht sich."
» zum ganzen Artikel (externer Link, englisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Bildende Kunst, » Großbritannien

