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Oliveira, Daniel


In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Expresso - Portugal | 30.06.2008

Europas Ausweg

Die Wochenzeitung Expresso schlägt einen Ausweg aus der Sackgasse vor, in der sich Europa nach der Ablehnung des EU-Reformvertrags durch Irland befindet: "Die Europäische Union ist eine hervorragende Idee, doch die Europäer machen alles zunichte. ... Es wurde schon alles probiert. ... Nur nicht das Schwierigste: die Zeichen zu lesen und den Inhalt und die Methode zu wechseln. Die Europäische Union ist ein absolut innovatives Projekt in der Weltgeschichte. Mit der Einführung einer gemeinsamen Währung wurde ein beispielloser Schritt gemacht. Aber das Projekt blieb stehen. Es mangelt an politischer und sozialer Einheit und an demokratischer Legitimität. ... Es gibt nur zwei Lösungen für die Sackgasse, in der sich Europa befindet: ... Sich für einen weniger ehrgeizigen Vertrag entscheiden, um sicherzustellen, dass alle öffentliche Meinungen ihn akzeptieren; oder ehrgeiziger sein und bei den nächsten Wahlen ein Parlament wählen, das mit demokratischer Legitimität entscheidet, in welche Richtung es weiter gehen soll."

Expresso - Portugal | 16.07.2007

Ein Lob auf das europäische Gesundheitswesen

In Portugal kommt "Sicko", Michael Moores Dokumentarfilm über das amerikanische Gesundheitssystem in die Kinos. Daniel Oliveria lobt aus diesem Anlass das europäische Gesundheitssystem: "43 Millionen Amerikaner haben kein Recht auf medizinische Versorgung... Die Weltgesundheitsorganisation WHO listet das amerikanische Gesundheitswesen, das allein in der Hand von Versicherungen ist, auf Platz 37. Die ersten zehn sind fast alles europäische Länder. Man halte sich fest: Portugal rangiert an 12. Stelle... Wenn das nächste Mal jemand die Privatisierung des Gesundheitsektors propagiert, halten Sie ihm die Qual der Wahl und die Qualität der Leistungen in diesem Film entgegen. Ein Europäer gibt weniger aus und kann zwischen privater und öffentlicher Versorgung wählen.. Ein Amerikaner gibt mehr aus und kann nur wählen zwischen einer Versicherung ... und dem Nichts. Er muss um sein Leben verhandeln."

Expresso - Portugal | 16.12.2006

Korruption im portugiesischen Fußball

Seit 2004 macht dem portugiesischen Fußball die Affäre um die "goldene Pfeife" zu schaffen - es geht um mutmaßliche Beeinflussung von Schiedsrichtern. Vermutliche Vergeltungsschläge, Drohungen und Korruption füllen seitdem die Sportseiten der Presse. Daniel Oliveira begrüßt, dass Staatsanwältin Maria José Morgado vergangene Woche damit beauftragt wurde, den Fall der 'goldenen Pfeife' neu aufzurollen. "Wir haben uns von unseren Sportmanagern viel bieten lassen. Sie bedrohen Journalisten, finanzieren Verbrecherbanden, die sich als Fanclubs ausgeben, kaufen Lokalpolitiker und streichen so viele öffentliche Gelder wie nur möglich ein. Sie sind unverschämt und voller Verachtung und fürchten die Justiz nicht im geringsten... Wenn sich diese Affäre in den verschlungenen Wegen unserer Justiz verlaufen sollte, müssen wir daraus schließen, dass wir in Sizilien leben. Und das tun, was die Sizilianer machen: auswandern. Seit Donnerstag gibt es eine Hoffnung: Maria José Morgado."

Expresso - Portugal | 03.04.2006

Der Umgang mit Immigranten

Der portugiesische Außenminister Diogo Freitas do Amaral reist nach Kanada, um dort gegen die Ausweisung einer Gruppe illegaler portugiesischer Arbeiter zu protestieren. Anlässlich dessen kritisiert Daniel Oliveira, wie Portugal selbst mit seinen Immigranten umgeht. "Wir haben eines der schlechtesten Einwanderungsgesetze in der EU... Wir behandeln Immigranten schlecht. Wir zahlen schlecht, wenn wir überhaupt zahlen. Wir geben ihnen weder Unterkunft noch Rechte... Wenn sie ankommen, dann werden sie von den Grenzposten und Polizisten erniedrigt. Unser Benehmen als Gastgeber ist eine Schande. Wir beuten aus, wir verfolgen und wir beleidigen. Aber wenn unseren Landsleuten etwas sehr viel weniger Schlimmes zustößt, dann quillt das portugiesische Herz über vor Emotionen. Denn die Unsrigen sind anders. Es sind Weiße, ehrliche Arbeiter, die für ihren Lebensunterhalt kämpfen."

Expresso - Portugal | 09.01.2006

Raucher-Rechte

"Erst Irland, dann Italien und jetzt Spanien. Die Welle der Anti-Tabak-Hysterie überspült Europa und kommt näher!... Der Kampf gegen den Tabak ist der Kreuzzug des 21. Jahrhunderts", spottet die Journalistin Daniela Oliveira. "Raucher, es ist Zeit, dass ihr eure Rechte einfordert!... 1: Rauchen ist ein Recht. 2: Raucher haben einen Anspruch auf würdige und bequeme Orte an ihrem Arbeitsplatz und überall dort, wo sie längere Zeit verbringen müssen. 3: Raucher sollten einen gerechten Preis für ihren Tabak zahlen, er sollte vernünftig besteuert sein, denn der Staat darf nicht von den Abhängigkeiten seiner Bürger profitieren. 4: Raucher dürfen in den Anti-Tabak-Kampagnen der Regierungen nicht gedemütigt werden. Die Kampagnen sollten über Risiken informieren, aber ohne moralischen und verdummenden Unterton."

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