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Presseschau / Autorenindex
Pacheco, Nuno
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Darf Mugabe nach Portugal kommen?
Nuno Pacheco hat Sorge, dass der Präsident Simbabwes, Robert Mugabe, zum EU-Afrika-Gipfel nach Portugal kommen könnte, der dort im Dezember unter portugiesischer EU-Ratsführung stattfinden soll. "Robert Mugabe war einst eine Hoffnung im Kampf gegen die Ungerechtigkeiten Afrikas und dieser Kampf hat ihm zehn Jahre Gefängnis eingetragen. Heute ist er ein erbarmungsloser Tyrann. Der Streit, ob er nach Portugal kommen wird oder nicht, hat mit Sicherheit Konsequenzen... Man kann nicht wie der portugiesische Staatssekretär im Außenministerium, João Gomes Cravinho, sagen, das Thema habe nur 'relative Bedeutung'. Im Fall Mugabe gibt es keine 'relative Bedeutung': Es handelt sich um einen Diktator, dem die Macht den Kopf verdreht hat... Man muss ihm zeigen, dass er nicht willkommen ist."
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Die Frage der Unterbringung von Obdachlosen in Frankreich
Nuno Pacheco reagiert auf die aktuell in Frankreich geführte Diskussion über den Umgang mit Obdachlosen. "Der französische Premierminister Dominique de Villepin hat angekündigt, dass französische Staatsbürger zukünftig mit einem Gesetz ihr Recht auf ein Dach über dem Kopf geltend machen können. In Portugal ist dieses Recht bereits im Artikel 65 der Verfassung verankert. Doch es ist lediglich ein Prinzip: menschlich, vertretbar, aber utopisch... Die zahlreichen Obdachlosen in unseren Städten zeugen davon. Es ist überraschend, dass Villepin nun meint, etwas garantieren zu können, was anderswo nicht umsetzbar ist. Allerdings ist man weniger überrascht, wenn man bedenkt, dass sich Frankreich im Präsidentschaftswahlkampf befindet und dass soziale Versprechen Wählerstimmen bringen... Glaubt man Villepin, dann werden die schlecht Untergebrachten - dazu zählen ab 2008 die Obdachlosen und ab 2012 auch all diejenigen, die in unhygienischen Verhältnissen leben – die Justiz einschalten können, um eine rechtmäßige Behausung zu erhalten... Der französische Staat wird zu einem Vorreiter auf diesem Gebiet, denn bislang hat nur Schottland so eine Initiative ergriffen - mit dem Obdachlosengesetz."
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Rauchverbot für Tom und Jerry
Nuno Pache klagt über den Fundamentalismus von Tabak-Gegnern, deren Kampf gegen Raucher manchmal zu offener Zensur führe. "Ein britischer Bürger hat vor ein paar Tagen festgestellt, dass es Zeichen von Anstiftung zum Rauchen in zwei Zeichentrickfilmen von Tom und Jerry gibt. In einem Film wird eine Zigarette geraucht, im anderen eine Zigarre. Dieser übereifrige Bürger reichte Beschwerde ein, denn er meinte, das sei schädlich für Kinder. Er wurde erhört, die Szenen wurden herausgeschnitten. Zu wessen Wohl? Dem der Kinder?... Dann wäre es ganz normal, wenn man sie mit einem Messer in der Hand ihre Eltern verfolgen oder ihre Brüder durchs Fenster werfen sähe. Denn genau das kommt in den Zeichentrickfilmen vor. Allerdings hat sich darüber noch niemand beschwert... Länder, in denen Drogen, Krieg und Gewalt für jedermann (auch für Kinder) an der Tagesordnung sind, gefallen sich besonders darin, kleinere Gefahren anzuprangern, um so eine Keuschheit vorzutäuschen, die sie wahrlich nicht besitzen."
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