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Pacherova, Sona
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Diplomatische Peinlichkeiten
Die Slowaken sind es gewohnt, dass hochrangige Politiker aus dem Ausland ihr Land mit Slowenien verwechseln. Sona Pacherova erinnert daran, dass in letzter Zeit auch der slowakischen Präsidialkanzlei auffallend viele Fehler unterlaufen, die zu diplomatischen Peinlichkeiten führen. "So verwechselte neulich Präsident Gasparovic beim Besuch seines kroatischen Kollegen Kroatien mit Serbien. Dann machte er aus Papst Benedikt XVI. Papst Dominik. Und bei einem Auftritt vor der UN-Vollversammlung in New York setzte er sich 'für die Stabilisierung des Balkons....eh, des Balkans' ein." Dies mache mittlerweile auch Schule bei den Beamten der Präsidialkanzlei, erinnert Pacherova an den jüngsten Fall. Dort hatte der Chef der Kanzlei bei der Ernennung des neuen Kulturministers den anwesenden Ministerpräsidenten als "Premier der Slowakischen Sozialistischen Republik" begrüßt.
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Metrostation ohne Metro
In der slowakischen Hauptstadt Bratislava träumt man seit vielen Jahren von einer Untergrundbahn, die die wachsenden Verkehrsprobleme lösen soll. Im Jahre 2003 aber ist dieser Plan schweren Herzens aufgegeben worden, weil er nicht zu finanzieren war. Umso überraschender jetzt die Nachricht, dass in einigen Jahren die erste Metrostation von Bratislava fertig sein wird - auch ohne Metro. "Das ist kein Witz", schreibt die Zeitung. "Die Stadt hat kürzlich der Gesellschaft Ballymore Eurovea ein großes Bodenstück mit der Maßgabe überlassen, dass sie im Rahmen ihrer großen Pläne für ein neues städtisches Zentrum am Donau-Ufer auch eine Metrostation errichtet. Vizeoberbürgermeister Karol Kolada erklärt die Sache: 'Es stimmt, eine Metro zu bauen, ist derzeit nicht realistisch. In Zukunft aber könnte es doch irgendwann dazu kommen. Wir wollen deshalb kein Eigentor schießen und bestehen darauf, dass das neue Zentrum so gebaut wird, das es eines Tages an die Metro angeschlossen werden kann.'"
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