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Presseschau / Autorenindex
Pennac, Daniel
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Daniel Pennac über Kommerz und Kinderwünsche
Der französische Krimi- und Kinderbuchautor Daniel Pennac bedauert im Gespräch mit Michel Abescat die zunehmende Vereinnnahmung der Kinderwelt durch Konsum und Werbung: "Täglich werden bei Kindern Konsumwünsche geweckt, die denen Erwachsener entsprechen: Kleidung, Lebensmittel, Fortbewegung, elektronische Geräte, Handys... Das Kind wird so zu einem kommerziellen Faktor, zu einem unentbehrlichen Teilchen im Getriebe der Warengesellschaft, es wird auf eine Stufe mit den Erwachsenen gestellt. Es gelangt zu Besitz ohne Gegenleistung, mit dem Geld seiner Eltern oder aus 'anderen Quellen'. Dem System ist das egal, solange Geld im Umlauf ist. Heutige Schulkinder sind kleine Eigentümer, die von Wünschen beseelt sind, an deren schnelle Erfüllung sie gewöhnt sind. In unserer Kultur ist der Erwerb des begehrten Gegenstands das Hauptmittel für Eltern geworden, ihre Zuneigung zu zeigen."
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Karikaturenstreit: Die Suche nach Verantwortung
Ein Gruppe von elf französischen Schriftstellern, darunter Salim Bachi, Daniel Pennac und Boualem Sansal, bezieht im Karikaturenstreit Position: "Heute bittet man uns zu bedenken, dass die Karikaturen eines Propheten, die vor fünf Monaten in einer dänischen Zeitung erschienen sind, vielleicht keine guten Karikaturen seien. Ehrlich gesagt sind uns die Karikaturen und die Frage, ob sie gut oder schlecht sind, ziemlich schnuppe... Man fordert uns auf, ein ästhetisches, moralisches und emotionales Urteil zu fällen, wo es um Grundprinzipien unserer Demokratie geht: Das Recht der Frauen und Männer, frei zu leben, ist bestimmt nicht das Credo der Religionen und wird es niemals sein. Es geht nicht nur um das Recht zu irren. Die Wahrheit ist, dass wir die Freiheit zur Blasphemie haben."
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