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Pesek, Petr


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Lidové noviny - Tschechien | 08.06.2007

Putin und Bush entschärfen den Raketenstreit

"Moskau hat uns überrascht", schreibt Petr Pesek zum Vorschlag Putins, die USA könnten eine Militärbasis in Aserbaidschan nutzen. Das stelle das bisherige Vorhaben für Basen in Tschechien und Polen in Frage, kommentiert er: "Die tschechischen Befürworter der Radarstation würden ihr Gesicht wahren, auch wenn die Station nicht käme. Und die Gegner könnten feiern, ohne dass die Beziehungen zu den USA Schaden nähmen. Allerdings befinden wir uns derzeit nur in der 'Was-wäre-wenn-Phase'. Denn nach allem, was Moskau bislang vorgelegt hat, steht nicht zu erwarten, dass die Amerikaner den Russen mit offenen Armen entgegen kommen. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass Aserbaidschan das tschechisch-polnische Projekt nur ergänzt. Deshalb sollten die Gegner des Radars mit ihrem Jubel noch warten... Tschechien hat den Raketenstreit noch vor sich."

Lidové noviny - Tschechien | 30.03.2007

Ein außereuropäischer Schwerpunkt für Radio Free Europe

Der Amerikaner Jeffrey Gedmin, bislang Chef des Aspen-Instituts in Berlin, ist der neue Direktor des in Prag angesiedelten Hörfunksenders Radio Free Europe. Der Sender stehe vor ungewohnten Herausforderungen, meint Gedmin im Interview mit Petr Pesek, vor allem werde man sich auf Sendungen für den Irak und den Iran konzentrieren. Gleichzeitig beklagt er, dass die Mittel für Sendungen nach Russland und in die Ukraine immer geringer werden: "Wenn ich könnte, dann würde ich dem US-Kongress sagen, was für ein großer Fehler das ist. Man muss Russland und die Ukraine aus der Sicht ihrer Bevölkerungen, ihrer Ressourcen, ihres Einflusses und ihrer Geschichte betrachten. Wenn diese Länder auf Abwege geraten, wird ein stabiles und friedliches Europa nur schwer zu erreichen sein."

Lidové noviny - Tschechien | 25.09.2006

EU-Mitgliedschaft zweiter Klasse für Rumänien und Bulgarien?

"Seid willkommen, Halb-Mitglieder!", kommentiert Petr Pesek den für morgen erwarteten Beschluss der EU-Kommission, Bulgarien und Rumänien 2007 nur unter harten Auflagen zum Januar 2007 zur EU beitreten zu lassen. Die Auflagen stellen nach Ansicht Peseks die "Mitgliedschaft an sich infrage": "So wird der Mitgliedsstatus auf gefährliche Weise entwertet. Zur Einschränkung der Freizügigkeit - eigentlich einer der Grundpfeiler der EU-Prinzipien -, mit der wir uns auch schon zu arrangieren hatten, soll nun noch die Möglichkeit hinzukommen, rumänische und bulgarische Gerichtsurteile gegebenenfalls in der EU nicht anzuerkennen oder aber den Neulingen die Zuschüsse zu kürzen - was ebenfalls einen Grundpfeiler der EU in Frage stellt. Sicher war es ein Fehler, für die beiden Länder einen so frühen Beitrittstermin festzulegen. Wenn es aber in diesem Stil weitergeht, dann wird die EU-Mitgliedschaft für weitere Neulinge noch stärker 'verwässert' werden. Ist das alles also ein Probelauf für die Türkei?"

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