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Presseschau / Autorenindex


Podolski, Antoni


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Gazeta Wyborcza - Polen | 29.03.2006

Initiative für "Energie-Nato" gescheitert

Die von Polen vorgeschlagene "Energie-Nato" für eine solidarische und von Russland möglichst unabhängige Energiepolitik der EU ist nach Ansicht von Antoni Podolski vom Warschauer Zentrum für Internationale Beziehungen gescheitert. Der russische Präsident Wladimir Putin habe Anfang März in Prag und Budapest die Warschauer Pläne torpediert, meint Podolski und argumentiert, der polnische Vorschlag sei ohnehin schlecht gewesen. "Er war so unglücklich, weil er das antieuropäische Stereotyp der polnischen Regierung verstärkt... Der zweite Grund für das Fiasko des polnischen Vorhabens war, dass zumindest anfangs die Motivation dafür klar die Angst vor Russland war. Das konnte einerseits alternative Zulieferer (vor allem Norwegen) abschrecken, die mit Russland geschäftlich verbunden sind, andererseits warnte es Russland, das mit der ihm eigenen Schnelligkeit und Wirksamkeit gegensteuern konnte."

Gazeta Wyborcza - Polen | 13.02.2006

EU-Außenpolitik

Unter der Überschrift "Keine Angst vor einer gemeinsamen EU-Außenpolitik" kritisiert Antoni Podolski vom Warschauer Zentrum für Internationale Beziehungen die polnischen EU-Skeptiker. Diese plädierten für eine selbständige polnische Außenpolitik, weil sie befürchteten, dass die größeren EU-Staaten, vor allem Deutschland, Warschau eine gegen die eigenen Interessen gerichtete Politik diktieren könnten. "Der Minimalismus, mit dem die Vertreter solcher Ansichten die Position Polens in der Union betrachten, und der logische Widerspruch verwundern... Wenn Polen stark genug ist, um selbständig und völlig souverän eine effektive Außen- und Sicherheitspolitik betreiben zu können, besonders im Osten ..., was eine europäische Unterstützung überflüssig machen würde, dann könnte Polen mit Recht zu den 'größten EU-Staaten' gezählt werden, nicht nur der Größe und Bevölkerungszahl wegen, sondern auch wegen seines politischen Potenzials. Folglich müsste es eine gemeinsame EU-Außenpolitik nicht fürchten, weil es zu den ... 'Diktierenden' gehören würde."

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