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Pope, Hugh
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Chance für Zypern, Chance für die EU
Hugh Pope, Analyst der Nichtregierungsorganisation International Crisis Group, beleuchtet in der Tageszeitung Helsingin Sanomat die Rolle der EU in der Zypern-Frage: "Die Chancen, die Wiedervereinigung Zyperns durch ein Abkommen zu erreichen, stehen in diesem Jahr so gut wie seit Jahrzehnten nicht. Die EU hat jetzt die letzte Möglichkeit, Fehler der Vergangenheit zu korrigieren. ... Das Potenzial [zur Versöhnung] entwickelte sich, als sich mit dem Wunsch nach Annäherung an die Europäische Union die Haltung der türkischen Zyprer und der Türken wandelte. ... Die meisten griechischen Zyprioten sind der Ansicht, dass ein Kompromiss ihre einzige Möglichkeit ist, ... die türkischen Truppen des Landes zu verweisen. ... Die ... Fortschritte sind signifikant und weisen darauf hin, dass die Wiedervereinigung in den nächsten zwölf Monaten erreicht werden könnte. ... Kurzum, die europäischen Staats- und Regierungschefs müssen sich nun ernsthaft mit der Zypern-Frage auseinander setzen. Nach dem Referendum in Irland gibt es keine bessere Möglichkeit für die EU, eine [wichtige] Rolle zu spielen, als bei der Überwindung der Teilung Zyperns!"
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Hugh Pope für einen EU-Beitritt der Türkei
Der Journalist und Türkei-Spezialist Hugh Pope plädiert für eine weitere EU-Erweiterung. "So eifrig, wie die Türkei sich verändert hat, um sich Europa anzupassen, so sollten auch wir unseren Begriff des europäischen Charakters verändern und den in der Türkei herrschenden euro-muslimischen Pragmatismus willkommen heißen. Manchen Europäern, die 'dem Islam' ihrer neuen Nachbarn schlechte Manieren, die Unterdrückung der Frau oder die Bekleidungsgewohnheiten vorwerfen, scheint dies unmöglich. Diese Probleme gibt es tatsächlich, sie haben jedoch weniger mit der Religion als mit einem Mangel an Erziehung, an Reichtum und an Erfahrung mit dem städtischen Leben zu tun. Es gab eine Zeit, da wurden Spanien und Italien von den Nordeuropäern abfällig behandelt, weil sie der Ansicht waren, diese Länder gehörten nicht zu Europa. Doch heute zweifelt niemand mehr daran, dass die Umverteilung von Reichtum und der Wandel im europäischen Selbstbild Vorteile sind. Sie haben die Integration dieser beiden Länder erst ermöglicht."
» zum ganzen Artikel (externer Link, spanisch)
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