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22.11.2008

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Presseschau / Autorenindex


Queiroz, Manuel


In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Diário de Notícias - Portugal | 31.07.2008

Attacke gegen Brown

Der britische Außenminister David Miliband hat am Dienstag in einem Artikel für die Tageszeitung The Guardian zu einem radikalen Politikwechsel seiner krisengeschüttelten Labour-Partei aufgerufen. Der Meinungsbeitrag Milibands untergrabe die angeschlagene Autorität des britischen Premierministers Gordon Brown noch weiter, so die Tageszeitung Diário de Notícias: "In fast Tausend Wörtern schreibt der junge Miliband nicht ein einziges Mal den Namen Gordon Brown und übt nicht ein einziges Mal Kritik gegen ihn. Doch er schreibt, dass eine Reform des nationalen Gesundheitssystem längst fällig ist und dass der Staat der Bevölkerung mehr Macht überlassen sollte. Dies hatte bereits die Opposition am Premierminister kritisiert. … Während der aktuellen Führungskrise der Labour-Partei kann Milibands Verhalten nur als eine Bewerbung um den Chefposten gesehen werden, in einem Rennen, das immer wahrscheinlicher wird und immer mehr Kandidaten hat. … Der September wird ein entscheidender Monat sein. Entweder gelingt es Brown, die Regierung umzubilden … oder er überlässt anderen die Führung der Partei und der Regierung und versucht, zu retten was noch zu retten ist."

Diário de Notícias - Portugal | 14.05.2008

Neue Transparenz

"Dieses Mal beschloss China mit Transparenz über das Beben in der Provinz von Sichuan zu berichten. Der öffentliche Fernsehsender berichtet ausgiebig über die Katastrophe, der Tausende Menschen zum Opfer fielen. Aber anders könnte es auch nicht sein, da sich in der betroffenen Region viele ausländische Studenten und Arbeiter internationaler Firmen befinden. ... China kann nicht mehr zurückgezogen leben wie vor 32 Jahren, als in einem Erdbeben unweit von Peking nach offiziellen Angaben 240.000, laut Angaben amerikanischer Experten aber über 600.000 Menschen ums Leben kamen."

Diário de Notícias - Portugal | 08.05.2008

Clinton gibt nicht auf

Nach den letzten Ergebnissen ist laut Manuel Queiroz das Rennen um die demokratische Nominierung für das Rennen um das Weiße Haus entschieden: "Hieße der zweite Kandidat nicht Clinton, wäre die demokratische Präsidentschaftskandidatur schon längst beschlossen. Aber Hillary heißt Clinton, sie hat Geld, Macht und Tradition innerhalb der Partei. ... Doch nach der Niederlage letzten Dienstag in North Carolina und dem hauchdünnen Sieg in Indiana kann Hillary Obama nicht besiegen. Nicht mit den Stimmen der Wähler oder der Anzahl der Superdelegierten, nicht wenn nur noch sechs kleine Staaten fehlen. ... Es sind Vorwahlen wie die vom Januar oder Februar, aber in einem anderen Kontext, mit einer wachsenden Wirtschaftskrise und nach starken Angriffen gegen dem afroamerikanischen Kandidat - der trotzdem einen klaren Vorsprung hat. Obama kann nicht verlieren."

Correio da Manhã - Portugal | 13.02.2007

Unwägbarkeiten nach dem Referendum in Portugal

Für Manuel Queiroz sollte die Legalisierung der Abtreibung mit einem Appell an die Verantwortung einhergehen. Am 11. Februar "haben die Portugiesen auf das Referendum zur Straffreiheit der Abtreibung bis zur zehnten Schwangerschaftswoche mit 'Ja' geantwortet. Es ist richtig, dass sich die Demokratie dieses Themas annimmt - selbst wenn die 50 Prozent der Wähler, die nötig wären, um das Referendum verbindlich zu machen, nicht abgestimmt haben. Das 'Ja' ist verbunden mit der Idee der Entkriminalisierung der Frauen. Um es abzukürzen: Die Antwort ist unanfechtbar. Jetzt muss das Gesetz gemacht werden, was kompliziert werden könnte, und Regeln aufgestellt werden. Das bedeutet, alle Probleme, die während der Kampagne ohne Antwort blieben, zu lösen: Wer bezahlt, wie funktioniert das Krankenhaussystem und, vor allem, welches Signal will man der Jugend senden, die Verantwortung für ihr Sexualleben übernehmen soll. Wohlgemerkt nachdem wir ihnen Toleranz signalisiert haben."

Correio da Manhã - Portugal | 08.12.2006

Ségolène Royal bei den europäischen Sozialisten

Manuel Queiroz kommentiert den Auftritt von Ségolène Royal beim Parteikongress der europäischen Sozialisten am Donnerstag in Porto. "Gestern wurde Ségolène Royal wie ein Star empfangen, auch wenn ihre Rede nicht gerade brillant war. Sie kritisierte die Europäische Zentralbank für die geplante Anhebung des Leitzinses und forderte, dass sich diese Institution offen für politische Entscheidungen zeige - obwohl die EU-Verträge das Gegenteil festschreiben. Aber ihr Lächeln ist fesselnd, und dass sie eine Frau ist, ist hilfreich für die, die auf ihre Andersartigkeit setzen... Allerdings mangelt es Ségolène Royal an Substanz, was man bereits bei den Wahlen der französischen Sozialisten beobachten konnte... Der Kampf gegen Nicolas Sarkozy in Frankreich wird interessant. Das komplizierteste Land Europas ist es gewohnt, Vorbild zu sein, aber heute steht es vor wirtschaftlichen, politischen und sozialen Problemen."

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