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Rak, Krzysztof


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Rzeczpospolita - Polen | 03.08.2007

Streit im Rückgabe von Kunstwerken

Die deutsche Bundesregierung fordert von Polen die Rückgabe von Kunstwerken, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Polen geblieben sind. Mariusz Muszyński und Krzysztof Rak sehen dies als Rückschlag für die deutsch-polnische Versöhnungspolitik. "Für die Polen, die ihre eigene Geschichte kennen, klingt die Forderung nach Rückgabe von Kulturgütern zynisch... Die Mehrzahl der heutigen Probleme zwischen Warschau und Berlin beruht genau darauf, dass die polnische Seite zu wenig Entschlossenheit und zu viel politische Leichtgläubigkeit gezeigt hat. Aus diesem Grund erhielten die Opfer des Nationalsozialismus keine Entschädigung im eigentlichen Sinn, sondern nur eine bescheidene Leistung 'ex gratia' (also aus Gnade), und weiterhin werden deutsche Eigentumsansprüche laut. Durch die Forderung nach Rückgabe von Kulturgütern stellen die Deutschen den Polen eine weitere Rechnung für den Zweiten Weltkrieg aus."

Wprost - Polen | 25.06.2007

Eine polnische Sicht auf Deutschland

Die Wochenzeitung karikiert auf ihrem Titel die Beziehung zwischen Polen und Deutschland mit einem Bild von Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel als "Stiefmutter Europas" und den Kaczyński-Zwillingen an ihrer entblößten Brust. Im Leitartikel bewerten Mariusz Muszynski, der Beauftragte des polnischen Außenministers für die deutsch-polnische Zusammenarbeit, und Krzysztof Rak den Zustand der deutsch-polnischen Beziehungen äußerst negativ: "Aus Deutschland, unserem wichtigsten Partner im Westen, das unser Anwalt war, ist unser Staatsanwalt geworden. Die Krise in den polnisch-deutschen Beziehungen ist so weit fortgeschritten, dass diese Diagnose gerechtfertigt ist. Das Problem in den Beziehungen zu den Deutschen ist ihre Unfähigkeit, die Polen als echte politische Partner zu behandeln. Leider ändert sich die Wahrnehmung der Deutschen von den Polen nur sehr langsam. Das bestätigen Meinungsumfragen. Deutschland braucht einen Politiker von großem Format, der den Überheblichkeitskomplex beseitigt und auch seine Mitbürger davon überzeugt. Bislang ist ein solcher leider nicht in Sicht."

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