szmtag

05.09.2008

euro|topics illustration
euro|topics
 

Navigation

Presseschau / Autorenindex


Rampini, Federico


In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


La Repubblica - Italien | 28.05.2008

Antwort der Gewerkschaften auf Globalisierung

Mit der Fusion der Metall-Gewerkschaften Unite aus Großbritannien und United Steelworker aus den USA wird die größte interkontinentale Gewerkschaft der Branche geschaffen. Die Tageszeitung La Repubblica erklärt die Hintergründe der Entstehung der "Super-Gewerkschaft" mit der Bedrohung der Stahlindustrie. "Die Stahlindustrie, die jahrelang als Maßstab für die wirtschaftliche Entwicklung beider Länder galt, ist heute fest in der Hand Indiens. Die Betriebsübernahmen durch asiatische Firmen waren in den vergangenen Jahren massiv. Die asiatischen Unternehmen sind den Arbeitern und Gewerkschaften zwar nicht feindlich gesinnt, aber sie verfolgen in der Lohn- und Entlassungspolitik andere und strengere Kriterien. Die Super-Gewerkschaft ist Ausdruck der Angst der Arbeiter vor den Auswüchsen der Globalisierung. Der einzige Weg bei der massiven Konkurrenz aus Asien bleibt der Verhandlungstisch."

La Repubblica - Italien | 06.05.2008

Mehr als nur Nothilfe

Federico Rampini ruft Europa zur humanitären Hilfe auf, denkt aber auch an die Zeit nach dem Notstand: "Die Volksabstimmung ... ist ein Betrug, eine tragische Farce, die von der Regierung inszeniert wird, um die internationalen Proteste nach der blutigen Unterdrückung der Aufstände im September zum Schweigen zu bringen. … Die Katastrophe trifft eines der ärmsten Länder der Welt, es gibt nur eine Priorität: So schnell wie möglich Decken, Medikamente, Trinkwasser und Nahrungsmittel nach Birma zu schaffen, bevor Seuchen und Epidemien ausbrechen. Sobald der Notstand vorüber ist, darf Birma nicht wieder in Vergessenheit geraten, wie es kurz nach den blutigen Septembertagen geschehen ist, als die internationale Aufmerksamkeit schwand und die beiden Supermächte China und Indien rasch ihre Geschäfte mit der Militärjunta wieder aufnahmen."

La Repubblica - Italien | 28.11.2007

Die EU und China

"Die Europäer fahren nach Peking und sind zwischen Geschäft und Menschenrechten hin- und hergerissen", schreibt Federico Rampini. "Eine ganze Armada von Unternehmenschefs marschiert ungeordnet aber angriffslustig in Peking auf. Ziel Nummer eins: Die Handelsdefizite mit China verringern, die stündlich um 17 Millionen Euro wachsen und die europäischen Firmen ärgern... Dieses Ungleichgewicht wird durch die Unterbewertung der chinesischen Währung verschärft. Mit genau diesem Thema müssen sich Nicolas Sarkozy, die neue Troika (Jean-Claude Trichet, Jean-Claude Juncker und Joaquin Almunia) sowie EU-Außenhandelskommissar Peter Mandelson herumschlagen, die im Abstand nur weniger Stunden in Peking eingetroffen sind. Nur der Besuch von Nicolas Sarkozy diente politischen Zwecken. Bei seinem Treffen mit dem chinesischen Staatschef äußerte sich der französische Präsident zu den Menschenrechten auf eine Art, die man kaum als besonders provokant bezeichnen kann."

» Autorenindex


 

Bookmarken bei   del.icio.us    Digg!    YiGG.de    Webnews!    FURL    LinkARENA    Mister Wong    oneview   

Weitere Inhalte

THEMEN

NEWSLETTER

Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein:

TOP-THEMEN DER WOCHE

PRESSESCHAU-KALENDER

Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30