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Ranghel, Ciprian
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Schlechte Lage der Roma in Europa
Ein Expertenbericht der Europäischen Kommission kommt zu dem Schluss, dass die ethnische Minderheit der Roma Opfer von wirtschaftlicher, sozialer und politischer Diskriminierung in ganz Europa sei. Die Zeitung Cotidianul sieht die neuen EU-Staaten in der Pflicht: "Das Leben der Roma wird in dem Bericht in einem extrem düsteren Ton beschrieben: Ihre Lebenserwartung liegt 10 bis 15 Jahre unterhalb des europäischen Durchschnitts. Sie sind extrem arm und werden sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch im Bildungssystem offen diskriminiert. ... Die neuen EU-Länder werden gelobt, weil mit ihnen ein steuerloser Freihandel möglich ist. Doch wenn es um Probleme geht, wie beispielsweise die Integration der Roma ... sind [diese Länder] das hässliche Entlein. Doch ist die Integration [der Roma-Minderheit] ein europäisches Problem. ... Selbst wenn es nicht solch extreme Maßnahmen wie in Italien gibt, wie die Speicherung der Fingerabdrücke aller Roma, belassen es die öffentlichen Stellen in Rumänien dabei, die Roma wie Bürger zweiter Klasse zu behandeln."
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Eine Kathedrale zur Erlösung des rumänischen Volkes
Es war die Lieblingsidee des verstorbenen Patriarchen Teoctist: der Bau einer orthodoxen "Kathedrale zur Erlösung des Volkes", 90 Meter hoch, 60 Meter breit, 90 Meter lang. Jahrelang wurde gestritten, ob so eine Kirche notwendig sei. Nun hat der Senat die Regierung verpflichtet, sich zu 50 Prozent an den Kosten für den Kirchenbau zu beteiligen. Ciprian Ranghel ist enttäuscht: "Es ist traurig, dass niemand den Mut hatte sich gegen das Projekt auszusprechen... Nicht einmal alle orthodoxen Gläubigen sind für den Bau der Kathedrale. Sie haben doch einen Repräsentanten im Senat? Warum sollte ein andersgläubiger Steuerzahler für die Kathedrale zahlen müssen? Ein Staat muss Prinzipien verteidigen. Hat der rumänische Staat das Recht, offiziell einen Kult zu protegieren? Niemand hat einen Mucks getan, auch nicht die rumänisch-orthodoxen Kirche, die den Staat noch nicht einmal um Geld für die Kathedrale gebeten hatte."
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