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Rasonyi, Peter
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Bewegung auf dem europäischen Energiemarkt
Das Stromnetz, das in den kommenden Jahren durch Milliardeninvestitionen und mühsame Genehmigungsverfahren ausgebaut werden muss, sei für den Eon-Konzern nicht mehr so interessant gewesen, meint Peter Rasonyi. "Dass allerdings die EU-Kommission just zu der Stunde triumphiert, in der die Regulierung endlich ihre positive Wirkung auf den Wettbewerb zeigt, ist eine Ironie. Nun beginnt ohne Not und zwingenden Nutzen ein Experiment mit offenem Ausgang: Wird ein neuer Eigentümer die Netze kompetent, effizient und sicher betreiben? Wird er genug investieren? Welche verborgenen Interessen wird er verfolgen? Auf die Regulierungsbehörden kommt eine enorme Aufgabe und Verantwortung zu."
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Nokia schließt Werk in Deutschland
Peter Rasonyi kritisiert den Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, der Nokia als "Subventions-Heuschrecke" bezeichnet hatte. "Strategische Standortentscheidungen sind stets betriebswirtschaftlicher Natur und von den Unternehmen zu fällen. Die Politik kann mit Steuern, Infrastruktur, Regulierungen und Bildungsanstrengungen die Rahmenbedingungen so attraktiv wie möglich gestalten. Entscheidet sich ein Unternehmen trotzdem für einen anderen Standort, ist das ebenso legitim wie notwendig für eine effiziente, wettbewerbsfähige Wirtschaft... Der Fall ist vielmehr ein weiterer Beleg für den Unsinn staatlicher Subventionen. Wenn die Standortbedingungen strukturell ungünstig sind, kann in einem Wettbewerbsumfeld der Niedergang höchstens verzögert werden. Die Entstehung neuer Strukturen wird dadurch aufgehalten, letztlich auch zum Nachteil der später auf der Straße stehenden Mitarbeiter."
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Deutschland im Aufschwung
In Deutschland freut man sich über kräftiges Wirtschaftswachstum und sinkende Arbeitslosenzahlen. Die Arbeitslosenquote ist mit 8,8 Prozent im Juni so niedrig wie seit fünf Jahren nicht. Und diese Tendenzen sollen laut Konjunkturforschern auch die nächsten zwei Jahre anhalten, schreibt Berlin-Korrespondent Peter Rasonyi und bemerkt zugleich kritisch: "Trotz den guten Aussichten ist Euphorie fehl am Platz. Ein Blick auf die Grafik zeigt, dass auf dem Weg zur Vollbeschäftigung erst eine kleine Strecke zurückgelegt ist. Zudem verweist der Umstand, dass trotz gut 9 Prozent Arbeitslosigkeit in der Wirtschaft bereits lauter über einen Mangel an Fachkräften als über die 3,7 Mio. Arbeitslosen geklagt wird, auf die notorischen Mängel an Flexibilität und Marktorientierung des Arbeitsangebots... Da die Regierung keinerlei Anstrengungen unternimmt, um die strukturellen Schwächen der Arbeitsmarktpolitik zu beheben, dürfte die konjunkturelle Entspannung kaum von nachhaltiger Natur sein."
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