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Presseschau / Autorenindex
Robert, Arnaud
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Das Jazzfestival von Montreux im Aufwind
Nach vier wirtschaftlich schwachen Jahren ist das Jazzfestival von Montreux wieder aus der Gefahrenzone: 57.000 Eintrittskarten wurden verkauft. Arnaud Robert kommentiert: "Die Herausforderung war groß. Es galt, drei Millionen Schweizer Franken einzusparen, ... überall dort Schnitte zu machen, wo eh Schwachstellen waren... Eine schier aussichtslose Aufgabe, wo doch die Zahl der Aufführungen im Sommer exponentiell ansteigt und die Gagen der Musiker sich zumindest verdoppeln. Das Gründungskomitee wie auch Generalsekretär Mathieu Jaton konnten den Festivaldirektor überzeugen, auf die eigenen Stärken zu setzen: herausragende akustische Bedingungen, Konzertabende mit Eventcharakter, die überall für Neid sorgen würden. Und auf tunlichst geheim gehaltene Namen."
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Osteuropa zu Gast beim Festival Paleo
Im schweizerischen Nyon findet am kommenden Wochenende das große Open-Air-Weltmusikfestival Paleo statt. Arnaud Robert freut sich vor allem auf den Auftritt der rumänischen Gruppe Taraf de Haidouks, die das in diesem Jahr Osteuropa gewidmete Festival eröffnen wird. "Ja - die Tarafs. Die Rolling Stones der Zigeunerhochzeiten, ein häufiger Gast bei den Weltmusikfeierlichkeiten... Musik für Beerdigungen, Taufen, Verlobungsfeiern... Wegelagerer, die herumkommen – wie alle Zigeuner, mit einem Klassefinger noch dazu. Hier geht es nicht um Weltmusik, auch nicht um Wohltätigkeit und noch weniger um irgendein Ethno-Zeug. Hier geht es darum, in dieser Camerata rumänischer Ghettos das zu erkennen, was für uns zum nomadischen Osten gehört. Indien, Spanien, die arabische Welt, der Klezmer. Die Zigeuner sind die Kreolen unseres Kontinents. Mit der Fähigkeit, innerhalb einer Generation die Kultur des Anderen zu verdauen. Diebe, zweifellos. Aber Diebe, die einem die Beute zurückbringen, nachdem sie sie vermehrt haben."
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Das neue Gotan Project
Die erfolgreiche französisch-argentinische Gruppe Gotan Project bringt demnächst ihr zweites Album "Lunatico" auf den Markt. "Man muss es deutlich sagen, Gotan Project ist einem lange auf die Nerven gegangen. Als 2001 auf den freien Frequenzen ständig ihre wehmütige Tangomusik lief, jene elektronische Musik aus Argentinien mit dem leicht verschobenen Rhythmus, musste man schon ein treues Herz haben, um sie immer noch zu mögen", schreibt Arnaud Robert, der "Lunatico" für ambitionierter hält als das vorherige Album. "Argentinien versuchte immer, sich stark gegen seine afrikanischen Wurzeln abzugrenzen. Der Tango hat trotz dieser Säuberungsbemühungen sein afrikanisches Erbe bewahrt... Gotan Project afrikanisiert seinen Stil, lädt Sängerinnen mit exotischem Flair ein (Christina Vilallongas), hat weniger vorhersagbare Samples."
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