Bereichsmenü: Presseschau
Presseschau / Autorenindex
Sabadin, Vittorio
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Wichtige Grenzöffnung
"Wir sind weit davon entfernt, mythologische Kreaturen wie den Minotaurus, die Sphinx oder die Chimäre zu gebären. Die Forschung bleibt auf dem Gebiet des Zytoplasmas und plant keine Vermischung von menschlicher und tierischer DNS in der Stammzelle. Dennoch wurden Stimmen laut, die fürchten, die Wissenschaftler könnten die Kontrolle über ihre hybriden Wesen verlieren, wie es Doktor Frankenstein geschehen ist. In Wahrheit ist die gestrige Zustimmung von Westminster eine wichtige Öffnung einer Grenze der Wissenschaft, die den Mangel an menschlichen Embryonen für die Forschung und die mit ihrer Verwendung verbundenen ethischen Probleme abschwächt. ... Die Zahl der nötigen Eizellen für eine Reihe von Experimenten ist extrem hoch und die einzige Alternative zur Schaffung von hybriden Zellen war, Frauen einer gigantischen Hormonkur zu unterziehen, um Tausende von Eizellen zu produzieren."
» zum ganzen Artikel (externer Link, italienisch)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Gesundheit, » Gesundheit / Medizin, » Wissenschaft / Forschung, » Weltanschauung, » Großbritannien
Vittorio Sabadin über den sozialen Wandel
Der italienische Schriftsteller Vittorio Sabadin analysiert den Wandel in den westlichen Gesellschaften seit dem 19. Jahrhundert. "Die sozialen Klassen, wie sie Karl Marx und Max Weber beschrieben haben, gibt es nicht mehr. Es ist nicht das Geld, das Unterschiede schafft. Will man Individuen zuordnen, zählen Geschmack, Einstellungen und Erziehung am meisten. Die Hoffnung, dass sich in unserer westlichen Gesellschaft eine homogene, große, reiche Mittelschicht herausbilden könnte, ist mit der Wirtschaftskrise verschwunden. Sie reduziert die Möglichkeiten derer, die auf mittlerer Höhe der Stufenleiter stehen und zieht sie unweigerlich nach unten... Der Klassenwandel betrifft nicht nur die Mittelschicht. Die Arbeiterklasse arbeitet immer mehr in Indien und China und immer weniger in Europa."
» zur Homepage (externer Link, La Stampa)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Soziales / Arbeit, » Europa
Alessandro Bariccos Bearbeitung der "Zauberflöte"
Der italienische Schriftsteller Alessandro Baricco hat die Rezitative aus Mozarts "Zauberflöte" überarbeitet: in einer modernen, komischen Variante. Diese neue Version soll zwar erst am 12. Dezember kommenden Jahres in Turin zur Aufführung kommen, sorgt aber jetzt schon für Aufregung. Der Schriftsteller Vittorio Sabadin ist der Meinung, dass Baricco viel riskiert: "Natürlich wird am Ende das Publikum entscheiden. Man kann kein Urteil fällen, ohne die Aufführung gesehen zu haben. Aber Mozarts 'Zauberflöte', die in Turin gezeigt werden wird, wird Klatsch und hämisches Gerede provozieren. Der Autor muss präsent sein, um die Situationen zu erklären, die nicht klar sind, und die einen etwas ratlos machen. Das wird unvermeidlich so kommen, weil Baricco Neues einführt. Er kennt das Risiko, das jemand eingeht, der Opern bearbeitet, die vom Publikum als heilig und unantastbar betrachtet werden."
» zur Homepage (externer Link, La Stampa)
Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Musik, » Bühne, » Italien

