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Salleo, Ferdinando


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


La Repubblica - Italien | 14.08.2007

Die drei europäischen Mächte

Der italienische Diplomat Ferdinando Salleo beschäftigt sich mit dem neuen EU-Vertrag, der die Römischen Verträge ersetzen soll. "Den institutionellen Kompromiss, der in Brüssel gefunden wurde, verdanken wir einem Bündnis von Deutschland, Frankreich und Großbritannien... Inhaltlich bedeutet das ein Gleichgewicht der drei unterschiedlichen Grundhaltungen, die im Inneren der EU im Widerstreit stehen: Integrationsbestrebungen, Souveränitätsbestrebungen und der minimalistische Ansatz." Salleo geht aber davon aus, dass Europa wirtschaftlich und im Handel ein "Gebilde mit unterschiedlichen Ansätzen bleiben wird, die es schwer haben werden, nebeneinander zu existieren... Selbst in der Außenpolitik, in der strategischen Ausrichtung und bei den traditionellen Bündnissen, sind die Abweichungen der drei Länder nicht unbedeutend. Die Gefahr ist offensichtlich: Ein 'Direktorium der Widersprüche' könnte zu einer 'Kammer des Ausgleichs' von Einzelinteressen werden..., auf Kosten eines Gemeinschaftsprojekts, das wirtschaftliche Stärke, westliche, demokratische und humanistische Werte vereint."

La Repubblica - Italien | 03.07.2006

EU-Reformen für einen Sitz im UN-Sicherheitsrat

Italien hatte 1993 vorgeschlagen, die EU solle einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat bekommen. Ferdinando Salleo, ehemals italienischer Botschafter in Washington, greift diese Idee wieder auf und schlägt vor, das Land, das die EU-Ratspräsidentschaft innehat, solle im Namen der EU im UN-Sicherheitsrat sprechen. "Die Vorstellung, dass die EU, wenn sie zu einer wirklichen politischen Identität gefunden hat, neben den USA, Russland und China sitzen würde, war eine noble Idee, die von Vertrauen in die Zukunft zeugte... Dieser italienische Vorschlag trägt viel zu den Diskussionen bei, die eine große politische Bedeutung für Europa haben und Teil der Debatte um die Reform der Institutionen sind. Wenige Monate vor der Wahl des obersten Gremiums der Vereinten Nationen ist das eine wichtige Herausforderung für unsere Außenpolitik."

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