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22.11.2008

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Šaunik, Tomaž


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Delo - Slowenien | 10.07.2008

Langer Weg Kroatiens in die EU

In einem Gastkommentar analysiert Tomaž Šaunik, Experte für slowenisch-kroatische Beziehungen, den Stand der Dinge in Kroatiens Bemühungen um einen EU-Beitritt. "Im Jahr 2004 war die Situation in Kroatien sehr optimistisch. ... Der Machtantritt des entschlossenen Ivo Sanaders ... war für so manchen eine Erfrischung. ... Doch was war das schon im Vergleich zum nahenden EU-Beitritt, den Sanaders Regierung in nur wenigen Jahren versprochen hatte. Der Optimismus hatte auch die Öffentlichkeit ergriffen, die Unterstützung für einen EU-Beitritt erreichte rekordverdächtige 70 Prozent. Und wo ist Kroatien heute? ... Auf keinen Fall in der EU, objektiv gesehen auch nicht sehr nah am Ende der Beitrittsverhandlungen. ... Außer dem NATO-Beitritt wurde in dieser Zeit keines der Hauptprobleme gelöst. ... Letzten Monat lag die Unterstützung bei 30 Prozent. ... Neben der Korruption ist ein ernstes Problem Kroatiens auf dem Weg in die EU die Unfähigkeit der staatlichen Institutionen, Änderungen einzuführen. Wegen dem Interesse der EU an einem schnellstmöglichen Beitritt Kroatiens, rechnet Sanader mit dem 'bulgarisch-rumänischen Effekt': Aus strategischen Gründen werden wohl die Kriterien für einen Beitritt Kroatiens gemildert."

Delo - Slowenien | 02.08.2007

Lösung für kroatisch-slowenischen Grenzstreit?

Slowenien hat den Vorschlag unterbreitet, die andauernden Grenzstreitigkeiten mit Kroatien durch ein internationales Schiedsgericht zu lösen. Tomaz Saunik hofft infolge der anstehenden politischen Ereignisse - slowenische Präsidentschaftswahlen im Oktober, kroatische Parlamentswahlen im November - auf eine Einigung. Zumindest hinsichtlich eines ersten Schritts: "Den Vorschlag muss man im Kontext von Raum und Zeit sehen: Beide Länder sind mit ihren eigenen politischen Programmen bis Ende nächsten Jahres beschäftigt. Da sind zudem die Verpflichtungen, die beide gegenüber der EU haben: Slowenien übernimmt [2008] die Ratspräsidentschaft und Kroatien führt Beitrittsverhandlungen mit der EU, was ja auch für Slowenien von Interesse sind. Denn schließlich geht es um die Einbettung einer Region, die noch lange nicht stabil ist."

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