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Seibel, Andrea
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Deutsche Sprache im Grundgesetz?
Die Gesellschaft für deutsche Sprache möchte Deutsch im Grundgesetz verankern. Die Welt findet das übertrieben: "Im Alltag zeigt [die deutsche Sprache] manchmal ihr hässliches Gesicht. Es ist nicht nur das Kauderwelsch der Migranten-Kinder, das Schaudern lehrt. Viele Menschen reden in Floskeln, sind der Rechtschreibung nicht mehr mächtig, lesen ungern - eine Entwicklung, die sicherlich auch dem digitalen Zeitalter geschuldet ist. ... Zudem wird die Sprache durchsetzt von peinlichen Anglizismen. ... Darüber regen sich viele gebildete Menschen auf und gründen Vereine zur Rettung der deutschen Sprache. ... Doch ist, was als Ausweis von Selbstbewusstsein daherkommen soll, ... nicht eher ein Zeichen von mangelndem Vertrauen, ja der Verzweiflung? Auch Länder mit entsprechendem Passus haben weiterhin die erwähnten Probleme. Per Gesetz wird die ... Praxis nicht besser. Belassen wir unser Grundgesetz doch bitte so grundsätzlich, wie es ist."
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Ayaan Hirsi Ali verlässt die Niederlande
"Es ist Flucht und Vertreibung zugleich, Donnerknall und Sündenfall", kommentiert Andrea Seibel Ayaan Hirsi Alis bevorstehende Emigration in die USA. "Für die niederländische Konsensgesellschaft ist eine Ikone wie Ayaan Hirsi Ali ständige Provokation, Stachel im Fleisch. Eine Missionarin wie Hirsi Ali befasst sich nicht mit Detailfragen oder sieht positive Tendenzen, sondern will mit dem Kopf durch die Wand. 'Ich bin wirklich nicht besessen, aber ich will diese Chance nutzen, dieses Zeitfenster, das ich habe.' Nun haben die Niederlande das Fenster lautstark geschlossen - mit kleinlichen, formalistischen Argumenten, sie hätte bei der Einwanderung 'gemogelt'. So kann ein Land sich selbst demontieren."
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