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22.11.2008

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Presseschau / Autorenindex


Singer, Peter

Peter Singer is professor of bioethics at Princeton University and the author of Practical Ethics www.project-syndicate.org


In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


Cyprus Mail - Zypern | 29.04.2008

Peter Singer fragt nach dem moralischen Fortschritt

Der britische Bioethiker Peter Singer, der in Princeton lehrt, überlegt in einem Text für Project Syndicate, ob die Menschheit nach den Grausamkeiten der letzten Jahrzehnte moralische Fortschritte gemacht hat. Bei dieser Frage müssten "mehr als nur extreme Fälle des moralischen Verfalls berücksichtigt werden... Als Reaktion auf die Verbrechen des Zweiten Weltkriegs wollte die Erklärung [der Menschenrechte] das Prinzip einführen, dass alle Menschen, ungeachtet von Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Religion oder Status, dieselben Grundrechte besitzen. Daher können wir den moralischen Fortschritt vielleicht daran messen, in welchem Maße es uns gelungen ist, Rassismus und Sexismus zu bekämpfen... Immerhin geben einige neuere Umfragen von WorldPublicOpinion.org indirekt Aufschluss über diese Frage... Im Allgemeinen ist es wahrscheinlich, dass diese Meinungen reale Veränderungen widerspiegeln und somit Zeichen für einen moralischen Fortschritt hin zu einer Welt sind, in der den Menschen aufgrund ihrer Rasse, ethnischen Gruppe oder ihres Geschlechts keine Rechte vorenthalten werden."

The Guardian - Großbritannien | 31.08.2007

Lady Di als moderne Heilige?

Der Bioethiker Peter Singer kommentiert die Berichterstattung zum zehnten Todestag von Prinzessin Diana. "Die Medien sind voll mit Würdigungen und Rückblicken. In der ganzen Welt scheint die Öffentlichkeit so etwas begierig aufzusaugen. Ist Diana eine moderne Heilige geworden?... Rational betrachtet ist die Idealisierung Dianas so absurd wie jeder andere Kult auch. Gewiss, sie hat ihre Prominenz genutzt, um sinnvolle Anliegen zu verfolgen. Sie hat die Kranken und Marginalisierten ins Licht gerückt. Ihr Einsatz für die Ächtung von Landminen hat diesem Thema zu weltweiter Aufmerksamkeit verholfen, auch wenn sie manchmal als politisch naiv verspottet wurde... Nach ihrem Tod haben viele Millionen getrauert und viele haben in den Gedächtnisfonds Theworkcontinues.org [Die Arbeit geht weiter] eingezahlt. Falls die Arbeit wirklich weiter geht, dann viel bescheidender und am Rande öffentlicher Wohltätigkeit... Vielleicht haben die, die sich so sehr mit Diana identifiziert haben, geglaubt, sie hätten an ihren guten Taten teil – und müssten nun nichts mehr tun."

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