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Soban, Branko
In der europäischen Presseschau wurden bisher 4 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Falscher Zeitpunkt
Ehud Olmerts Ankündigung seines Rückzugs aus der israelischen Regierung kommt nach Meinung der Tageszeitung Delo zu einem falschen Zeitpunkt: "Obwohl er ein erfahrener Politiker ist, ... wird er als einer der schwächsten und erfolglosesten israelischen Ministerpräsidenten in die Geschichte eingehen. ... Ehud Olmert ... hätte sich eigentlich schon vor langem vom Ministerpräsidentenamt verabschieden müssen. Doch trotzdem geht er nun zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Vor allem wegen den Friedensverhandlungen mit den Palästinensern und Syrien, die er mit Hilfe von Vermittlungen der Türkei in Gang gesetzt hat. Es liegt auf der Hand, dass es so schnell keinen Frieden mit den Palästinensern geben wird."
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Die Nato und Russland
Die Nato-Mitgliedstaaten müssen bei ihrem Gipfel in Bukarest vom 2. bis 4. April unter anderem über den Beitrittsantrag der Ukraine und Georgiens entscheiden. Die Entscheidung werde mit Blick auf Russland nicht einstimmig ausfallen, vermutet Branko Soban und erklärt: "Russland fühlt sich wirklich bedroht. Nicht nur wegen des amerikanischen Raketenabwehrschildes in Polen und Tschechien oder des Nato-Werbens um die Ukraine. Russland hat Angst, dass hinter seinem Rücken ein Exklusivclub der westlichen Länder entsteht, der ohne seine Teilhabe über die Sicherheitsarchitektur debattiert... Als Ersatz für eine Mitgliedschaft in der Nato wird Russland Georgien, der Ukraine und der Republik Moldau eine Art Neutralität und die Achtung der Autonomie anbieten."
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Die G8 als neue Superliga
Ein wenig fühlt sich Branko Soban vom G8-Gipfel in Sankt Petersburg an eine potemkinsche Kulisse erinnert, deren zaristischer Prunk wenig mit der grauen russischen Alltagsrealität zu tun hat. Dennoch, meint Soban, habe sich hinter diesen Aufbauten einiges getan: "Die G8 hat sich mit der Mitgliedschaft Russlands verändert - aus einem Club gleichdenkender westlicher Staatenführer wurde ein Debattierzirkel der größten und stärksten Länder der Welt. Wenn dem noch China, Indien und Brasilien beitreten, wird diese neue 'Superliga' zu einer informellen Alternative des Weltsicherheitsrats. Das dürfte dem Kreml noch am meisten gefallen, da Washington nicht das Sagen haben wird. Doch wo wird sich Russland zu diesem Zeitpunkt überhaupt befinden und wie wird es aussehen?"
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Hoffnung auf Einheit im orangen Lager
Der Grund für die Niederlage der Partei Unsere Ukraine liegt in den Fehlern, die Wiktor Juschtschenko gemacht hat, stellt Branko Soban fest und kritisiert, Juschtschenko habe unter anderem Familienmitglieder in den Staatsdienst gehoben. "Während die Welt ihn immer noch als den Politiker feierte, der die Ukraine den USA und Europa angenähert hat, verblasste sein oranger Sieg daheim. Es ist die ukrainische Wiederauflage des Gorbatschow-Syndroms." Juschtschenko habe aber auch Verdienste, so Soban und er fordert: "Die Parteien des orangen Lagers müssen nach den Wahlen ihren Groll vergessen.. So hätten sie noch eine Chance, mit vereinten Kräften Fehler zu korrigieren. So könnten sie auch das Vertrauen der Menschen, die sie auf die politische Bühne brachten, wiedererlangen."
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