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Sorgi, Marcello


In der europäischen Presseschau wurden bisher 5 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.


La Stampa - Italien | 27.03.2008

Mozzarella bringt die Marke 'Made in Italy' in Gefahr

Bei italienischem Büffel-Mozzarella sind höhere Dioxinwerte als erlaubt festgestellt worden. Südkorea und Japan haben den Import ausgesetzt und die EU droht mit einem Embargo, falls die italienischen Behörden keine genaueren Informationen liefern. Marcello Sorgi sorgt sich um die italienische Wirtschaft: "Zusammen mit der Alitalia-Krise ist der Export des leckeren Büffelmilchkäses aus Kampanien ein echtes Problem geworden. Diese Krise könnte sich auf die ohnehin schon kränkelnde Wirtschaft Italiens auswirken. Wie konnte das geschehen in einem Land, das noch vor kurzem den weltweit sechsten Platz bei Innovation und Entwicklung einnahm?... Es ist durchaus möglich, dass diese Krise zum Rückgang aller Exporte der nationalen Lebensmittelindustrie führt, wenn nicht gar aller Produkte 'Made in Italy'."

La Stampa - Italien | 02.04.2007

Neureiche in Großbritannien

Marcello Sorgi zieht eine ökonomische Bilanz der Ära Blair. "Will man wissen, in welchem Sektor das Wachstum in den zehn Jahren Blair am stärksten war, so lautet die Antwort: beim Reichtum. Nicht der traditionelle oder familiäre Reichtum, der von den guten Manieren oder altmodischen Denkweisen des Landadels geschützt wird. Es handelt sich um die Neureichen mit ihren Symbolen und Riten, ihren Superhäusern, Privatflugzeugen, Riesenyachten... Jetzt, da der Abgang Tony Blairs bevorsteht, zeigt sich die Paradoxie der linken Regierung, die den Armen zu Hilfe kommen wollte, in einer einzige Zahl: Im Jahr 2006 besaßen die zehn reichsten Menschen Großbritanniens an die 60 Milliarden Pfund (etwa 90 Milliarden Euro)."

La Stampa - Italien | 25.09.2006

Das politische Erbe Tony Blairs

Einige Monate vor Aufgabe seines Amtes als britischer Premierminister leitet Tony Blair zum letzten Mal einen Kongress der Labour-Partei (in Manchester). Marcello Sorgi rekapituliert die Stationen von Blairs Karriere und meint, die italienische Linke solle sich ein Beispiel an ihm nehmen. "Ein seltsames Schweigen begleitet den langsamen Abgang des wohl charismatischsten Führers in der Parteigeschichte. Ein langsames Abschiednehmen, das in Manchester begonnen hat.... Blair ist nicht nur in Italien, sondern überall in Europa ein unstrittiger und unvergleichlicher Bezugspunkt für die Linken gewesen, egal ob traditionelle oder reformistische Linke... Blair hinterlässt ein saniertes Land. Insofern wird der Erfolg einer Politik des erneuerten Sozialismus von New Labour seinen Führer überleben und das Land in die Geschichte der internationalen Linken eingehen lassen."

La Stampa - Italien | 11.09.2006

Richtungskampf bei Labour

Vergangene Woche musste Premierminister Tony Blair nach einer kleinen Palastrevolte im Führungsquartier der Labour Partei bekanntgeben, dass er sein Amt innerhalb der kommenden zwölf Monate aufgeben wird. Der als abtrünnig geltende Schatzminister Gordon Brown soll nun nicht mehr Blairs Nachfolger werden. Marcello Sorgi rekapituliert die Affäre: "Nach der nicht besonders spontanen Bekanntgabe des Rückzugs von Premierminister Blair ist ein 'Bürgerkrieg' zwischen den Labourabgeordneten über die richtige Parteilinie ausgebrochen. Der Blair-Flügel begibt sich in eine Gefahrenzone, wenn er Brown als Drahtzieher hinter dem Parteiaufruhr verdächtigt. Der Ort, an dem die beiden Führer vor zwölf Jahren ihr Bündnis besiegelt haben, das Restaurant 'Granita', heißt jetzt 'Desperados'. Unter den gegebenen Umständen ein Warnzeichen."

La Stampa - Italien | 16.02.2006

Berlusconi setzt auf die extreme Rechte

In Italien stehen am 9. April Parlamentswahlen an. Marcello Sorgi fragt nach den Konsequenzen, die sich aus der Rückkehr zum Verhältniswahlrecht ergeben, das Silvio Berlusconi im Senat durchgeboxt hat. Damit kommt extremen Parteien eine besondere Bedeutung zu. Der italienische Regierungschef braucht zum Wahlsieg die Stimmen der Partei von Alexandra Mussolini, der Enkelin des "Duce" (Benito Mussolini). In ihrer Partei treten auch bekannte Neofaschisten an – ein Umstand, den der Kommentator höchst bedenklich findet. "Das Verhältniswahlrecht fordert seinen Tribut. Das Gewicht der Parteien wächst merklich, aber die Einzelinteressen vertragen sich nur schlecht mit den Interessen der Koalitionen, die, um weiter manövrieren zu können, die Risse abdichten müssen, die sich überall auftun."

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