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Spachijski, Emil
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Sieg über den Nationalismus
Emil Spachjski kommentiert den Wahlsieg der pro-europäischen Kräfte: "Bulgarien ist froh, dass das Nachbarland sich vom militärischen Nationalismus abnabelt und sich Europa zuwendet. ... Durch deren Wahl haben die Serben einen schwierigen Abschied vom Kosovo genommen. ... Der trotzige Nationalismus hat Belgrad nichts Gutes gebracht. Viele Serben haben immer progressiv gedacht, sie haben aber nie eine Mehrheit gebildet. Jetzt müssen wir die großen Proteste gegen das Regime und die Kriege in den Neunzigern in Erinnerung rufen. Ebenso die Tatsache, dass nicht die Bomben von Clinton, sondern der Druck der Straßen Milošević stürzte."
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Bulgarien zweifelt an der Liberalität von Sakskoburggotski
In Bulgarien haben 13 Abgeordnete der an der Regierung beteiligten liberalen NDSW ihre Fraktion verlassen. Anlass war, dass Parteichef und Ex-König Simeon Sakskoburggotski vergangene Woche fünf Fraktionsmitglieder wegen Differenzen über den Kurs der Partei ausgeschlossen hatte. Emil Spachijski kommentiert: "Es ist zwar eine Binsenweisheit, aber Freiheit ist der politische Grundwert des Liberalismus. Freiheit braucht vor allem eine Konkurrenz der Ideen. Die Ereignisse von vergangener Woche räumen mit dem Mythos auf, die NDSW sei eine liberale Partei. Es hat sich gezeigt, dass nur der König Freiheit genießt, und zwar die Freiheit zu tun, was er will. Sakskoburggotski hat sich als Liberaler getarnt, er denkt und handelt aber wie ein König. Ich bin froh, dass Bulgarien keine Monarchie ist. Simeon Sakskoburggotski hat vier Jahre regiert. Nun gehört er zur Geschichte."
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