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Taelen, Luckas Vander
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Forelle à la Hitler
Der öffentlich-rechtliche belgische TV-Sender VRT erregte mit einem Kochprogramm Unmut, in dem Hitlers Lieblingsgericht zubereitet werden sollte. Im letzten Moment wurde die Sendung am Montag Abend abgesetzt. Zu Recht, meint der Filmregisseur Luckas Vander Taelen in seiner Kolumne in der Tageszeitung De Morgen: "Ein kulinarisches Programm über den belgischen Massenmörder [Marc Dutroux], der auf grausame Weise Kinder umbrachte: Das würde niemand beim VRT auch nur wagen vorzuschlagen. Warum geht das dann mit dem größten Massenmörder aller Zeiten? ... Ich will nicht wissen, wie er seine Forelle zubereitet haben wollte. Ich finde auch nicht, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender ein Programm ausstrahlen darf, das auch nur die kleinste Doppeldeutigkeit über die Figur Adolf Hitler zulässt. Der Propagandameister [Joseph] Goebbels liebte solche Bilder, die Hitler banal und sympathisch machten: Der Mensch hinter dem Führer, mit Eva [Braun], mit seinem Hund, der Kindern über den Kopf streichelte."
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Die Doppelidentität Belgiens
Der belgische Journalist und Regisseur Luckas Vander Taelen kommentiert die umstrittenen Äußerungen des Ministerpräsidenten Flanderns, Yves Leterme, der in einem Interview erklärt hatte, Flamen und Wallonen hätten nicht mehr viel gemeinsam: "Gibt es eigentlich niemanden in Flandern, der versteht, dass die Wallonen sich Fragen stellen, wenn dem flämischen Ministerpräsidenten nur Bier und Fußball als verbindende Elemente in diesem Land einfallen? Das zeugt wirklich von keinerlei Interesse für die Kultur unseres Landes. Dessen Doppelidentität interessiert ihn nicht, dabei ist Leterme mit einem wallonischen Vater und einer flämischen Mutter ironischerweise selbst ein Produkt derselben... Leterme wird bei den Wahlen von seinen markigen Sprüchen profitieren, aber ich fürchte, dass Flandern mit dieser Art von Beleidigungen mehr und mehr eine auf sich selbst bezogene Region wird."
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