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Tubylewicz, Katarzyna
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Polnische Kultur als Marke
Die Direktorin des staatlichen Polnischen Instituts in Stockholm, Katarzyna Tubylewicz, fordert mehr Qualität in der Arbeit der polnischen Kulturinstitute im Ausland. "Die Wirklichkeit ist grau und es reicht, sich kurz in einem westeuropäischen Land aufzuhalten, um zu sehen, dass mit Polen häufiger 'polnische Putzfrauen' oder 'polnische Klempner' assoziiert werden als [die Künstler] Szymborska, Miłosz, Gombrowicz, Kieślowski oder Chopin. Dank der langjährigen Tätigkeit der polnischen Eliten im Ausland ist das Wissen über die polnische Kultur bei den westeuropäischen Eliten angekommen. Das genügt aber nicht. Die polnischen Institute könnten die Situation verbessern, wenn sie Polen auf eine professionelle Art anpreisen würden, in einem ständigen Dialog mit den Partnern vor Ort, mit Sorgfalt in solch grundlegenden Dingen wie einer guten Internetseite, eines guten Verteilers, Newsletters, hoher Qualität der Werbematerialien. ... Damit die polnischen Institute wirksam für die Marke werben können, die die polnische Kultur darstellt, müssen sie selbst eine gute Marke sein."
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Polnischer Protest gegen 'Dagens Nyheter'
Polnische Botschaften intervenieren regelmäßig in aller Welt, wenn in Medienberichten von "polnischen Konzentrationslagern" - anstatt von "deutschen" - die Rede ist. Katarzyna Tubylewicz berichtet über wütende polnische Reaktionen auf einen Artikel in der Stockholmer Zeitung 'Dagens Nyheter' vom 12. Februar, in dem es hieß, dass "im Zweiten Weltkrieg 90 Prozent der holländischen Juden in polnische und deutsche Todeslager abtransportiert wurden". Tubylewicz zitiert aus einem offenen Brief der Zeitschrift für Auslandspolen "Relacje" an "Dagens Nyheter": "Das ist eine Beleidigung für das polnische Volk. Es sieht so aus, dass in den schwedischen Medien Moslems geachtet werden, die Beleidigung von Polen aber zugelassen ist." Die Zeitschrift hat zum Boykott der Tageszeitung aufgerufen. "Dagens Nyheter", so berichtet Tubylewicz, hat inzwischen eingeräumt, dass es sich um eine "falsche und schlampige Formulierung" handelt, die berichtigt werde.
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