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Ungureanu, Traian
In der europäischen Presseschau wurden bisher 3 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Filme machen Rumänien international kompatibel
Die jungen rumänischen Filmemacher sind das Beste, was Rumänien im Jahr 2007 passiert ist, meint Traian Ungureanu: "Der Erfolg von Cristian Mungiu mit seinem Film '4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage' ist typisch für eine Generation, die hoffnungsvoll und geduldig war: Cristian Mungiu, Christi Puiu, Cristian Nemescu, Radu Muntean, Nae Caranfil und Corneliu Porumboiu sind von Anfang an ohne den Staat ausgekommen. Sie wurden von den Filmbehörden abgewiesen, aber die Zeit hat ihnen Recht gegeben. Die Goldene Palme von Cannes signalisiert klar, dass die Übergangszeit zu Ende geht. Wir kochen nicht mehr nur unser eigenes Süppchen. Die Europäer (und bald auch die Amerikaner), die den Film ausgezeichnet haben und das weiterhin tun werden, haben begonnen, uns zu verstehen. Wir sind kompatibel geworden."
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Suspendierung von Präsident Traian Basescu
Das rumänische Parlament hat gestern Staatspräsident Traian Basescu wegen Amtswillkür vorläufig suspendiert. Basescus Amtsenthebung muss aber durch ein Referendum bestätigt werden. Ob Basescu, wie versprochen, selbst seinen Rücktritt einreicht, ist offen. Traian Ungureanu kommentiert empört: "Präsident Basescu kann nicht suspendiert werden, weil niemand den Willen eines Volkes suspendieren kann. Das Volk will schlicht und ergreifend politischen Wandel, es will erhobenen Hauptes und mit einem Recht auf Zukunft leben... Was ist verkehrt daran, nach direkter Demokratie zu streben, nachdem wir so viele Surrogate hatten? Bilden sich die Parlamentarier ein, dass sich das Volk von politischen Spielchen, Gesetzesänderungen im eigenen Interesse oder politischen Manövern verführen lässt? Das ist eine Illusion, sie werden das bei den Wahlen merken. Das Land wird Basescu wiederwählen."
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Der Einfluss der Oligarchen in Rumänien
In dieser Woche wurde bekannt, dass die Politik der rumänischen liberal-demokratischen Regierungskoalition von den Interessen der einheimischen Oligarchen gesteuert wird - Premier Calin Tariceanu hatte sich Anfang 2005 für einen schwerreichen Unternehmer eingesetzt. Konsequenzen hat die Regierung bislang nicht gezogen. Traian Ungureanu kommentiert: "Wird Rumänien dasselbe Schicksal wie Russland ereilen? Wird es ein zu hundert Prozent oligarchischer Staat, eine Marionette, die den Bossen Geld bringt? Oder werden wir ein Land sein, dass am Beginn einer gerechteren Periode steht? Das wäre für Rumänien eine enorme Leistung. Dieser Konflikt spielt sich seit zwei Jahren vor unseren Augen ab und ist das größte Problem unseres Landes."
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