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Węglarczyk, Bartosz
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Westeuropa hört nicht auf Polen
Die linksliberale Tageszeitung Gazeta Wyborcza kritisiert, dass der EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy in Moskau zu milde gegenüber seinem russischen Amtskollegen Dmitri Medwedew aufgetreten sei. Sarkozy habe nicht für Polen gesprochen: "Das alte Europa hört nicht auf Polen, Litauer und Ukrainer. Das alte Europa will es sich nicht mit Russland verderben und hält die Unantastbarkeit der georgischen Grenzen nicht für wichtig genug, um die Beziehungen zu Russland zu verschlechtern. ... Wir können endlos erklären, dass es sich nicht um Russophobie, sondern um langjährige Erfahrung handelt. Und wenn nach Georgien, Moldawien und einigen anderen Staaten die Zeit kommt, dass Europa [von Russland] eingeschüchtert wird, werden wir zufrieden sagen können, dass wir gewarnt haben. Wir werden uns für anständig halten können. Nur: Die Sicherheit Polens wird von realen, auf gemeinsame Interessen gebauten Bündnissen gewährleistet, und nicht von moralischen Argumenten."
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Polen und die Regierungsbildung in der Ukraine
In der Ukraine verhandeln die pro-russische 'Partei der Regionen' und die pro-westliche Partei 'Unsere Ukraine' von Staatschef Wiktor Juschtschenko über die Bildung einer Regierungskoalition. Bartosz Weglarczyk meint, Polen müsse sich zu diesen Entwicklungen äußern und sich nicht nur mit sich selber beschäftigen. Die polnische Regierung hatte die Akteure der Orangen Revolution tatkräftig unterstützt. "So wenig unsere Stimme zum Konflikt im Nahen Osten erwartet wird, so wichtig ist es, dass wir gehört und gesehen werden, wenn es um eine Krise gleich hinter unserer Grenze geht. Und da ist die polnische Diplomatie völlig verstummt - weder die Außenministerin noch der Premier oder der Präsident haben sich geäußert. Es liegt im grundliegenden nationalen Interesse Polens, dass die Ukraine eine pro-westliche Regierung hat und ihre Bemühungen um eine EU- und NATO-Mitgliedschaft fortsetzt. Doch die Regierung schweigt. In Warschau ist man mit der eigenen Hölle beschäftigt."
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