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Van de Woestyne, Francis
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Yves Leterme ist bei den Wallonen unbeliebt
Seit seinem Wahlsieg im Juni versucht der Chef der flämischen Christdemokraten und designierte Premierminister, Yves Leterme, eine Regierung zusammenzustellen - bislang erfolglos. Wallonen und Flamen quälen sich damit, ein gemeinsames Programm zu entwickeln. Die Tageszeitung veröffentlicht eine Umfrage, die zeigt, wie unbeliebt Leterme bei den Wallonen ist. Er ernte, was er gesät habe, findet Francis Van de Woestyne: "Was tut der zukünftige belgische Premierminister Yves Leterme dafür, um eine Gemeinschaft zu erobern und zu umsorgen, um die er sich demnächst genauso aufmerksam kümmern muss, wie um die, in der er lebt? Wie groß ist sein Einfühlungsvermögen? Was will er wirklich für die Wallonen und die Brüsseler? Es reicht nicht, ein paar Klosterbiere zu trinken, um für vier Millionen Menschen wirklich bürgernah zu sein. Aber nicht nur sein Hardliner-Image ist ein Problem: Man verlangt von ihm ja nicht, am Mittelmeer einen drauf zu machen. Er soll sich einfach nur öffnen, seine Augen, seine Ohren und sein Herz - für die Leute, die im Süden oder Zentrum des Landes leben."
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Musik gegen Rechts
"Die Initiative ist schön, mutig und musikalisch: am kommenden 1. Oktober, eine Woche vor den Kommunalwahlen, werden Konzerte in Brüssel, Gent und Anvers stattfinden, um die Wähler für die Gefahren des Rechtsextremismus zu sensibilisieren", schreibt der Leitartikler Francis Van de Woestyne. "Tom Barman, der Leader von dEUS, der diese Idee ins Rollen gebracht hat, fand sofort Unterstützung bei den Großen aller Stilrichtungen der flämischen und belgischen Szene... Die Initiative ruft viele Diskussionen in Flandern hervor... Doch wie kann man sich, während die meisten flämischen Intellektuellen eine besorgniserregende Diskretion an den Tag legen, nicht darüber freuen, dass endlich einige charismatische Menschen aus Flandern Stellung beziehen für Demokratie, Öffnung und Toleranz und sich gegen die Ideen des Vlaams Belang auflehnen, die den Rückzug auf sich selbst, den Ausschluss, den Hass auf alles Nicht-Flämische predigen?"
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