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Zdziechowska, Małgorzata
In der europäischen Presseschau wurden bisher 2 Artikel dieses Autors/ dieser Autorin zitiert.
Deutschland mauert
Deutschland verwehrt als einer der letzten EU-Staaten zahlreichen Bürgern aus den 2004 beigetretenen osteuropäischen EU-Ländern den Zugang zum Arbeitsmarkt. Das Online-Portal des konservativen Nachrichtenmagazins Wprost kritisiert die Pläne der deutschen Bundesregierung, die Freizügigkeit für osteuropäische Arbeitnehmer bis 2011 aufzuschieben und zunächst nur die Hürden für Fachkräfte weiter zu senken. "Zum wiederholten Mal bekämpfen die Deutschen lediglich die Symptome, statt die Krankheit. ... Die deutsche Regierung ist überzeugt ..., dass die Öffnung des Arbeitsmarktes für alle EU-Mitglieder eine Überschwemmung des deutschen Arbeitsmarktes mit billigen Arbeitskräften zur Folge hätte. Aber heute schon klagen deutsche Landwirte über das Fehlen von Arbeitskräften. ... Denn obwohl Polen als Saisonarbeiter in Deutschland arbeiten können, wollen sie gar nicht nach Deutschland. Wie ein planwirtschaftlich verwalteter Staat funktioniert, wissen wir schon. Kein Wunder also, dass immer mehr Deutsche das deutsche Eldorado verlassen. Vergangenes Jahr sind schon 170.000 Deutsche ausgewandert."
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Deutschland öffnet Teile des Arbeitsmarkts für Osteuropäer
Die deutsche Bundesregierung hat wegen Fachkräftemangels beschlossen, den Arbeitsmarkt ab 1. November 2007 für Maschinenbau- und Elektroingenieure aus den zwölf neuen EU-Ländern zu öffnen. Małgorzata Zdziechowska fordert, Deutschland sollte darüber hinaus wie Großbritannien die Hürden für alle Berufsgruppen abschaffen. "Der Mangel an Arbeitskräften wird zu einer ernsthaften Bremse für die wirtschaftliche Entwicklung. Die daraus resultierenden Verluste werden auf 20 Milliarden Euro im Jahr geschätzt. Trotzdem entscheiden sich unsere westlichen Nachbarn nur zu einer begrenzten und kontrollierten Öffnung des Arbeitsmarktes... Die Deutschen sehen in Arbeitskräften aus dem Osten vor allem eine Bedrohung und keine Chance - entgegen aller Logik und trotz wirtschaftlicher Fakten. Die britische Wirtschaft blüht heute dank der Arbeitskräfte aus dem Osten, die deutsche entwickelt sich langsamer als sie könnte, wegen des Mangels an Arbeitskräften."
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