05.07.2009
Die Wochenzeitung Revista 22 meint, der Energieversorger Gazprom wolle den Bau der geplanten North Stream-Pipeline vorantreiben, mit der russisches Gas durch die Ostsee direkt nach Deutschland geliefert werden soll. Wegen ökologischer Bedenken liegt das Projekt derzeit auf Eis. "Die Gaskrise soll hingegen die Abhängigkeit zahlreicher EU-Länder vom russischen Gas verdeutlichen sowie die Angst, dass die Lieferungen durch die Ukraine gestört werden könnten. Nur die Umgehung dieses launischen russischen Nachbarn könne Sicherheit für die europäischen Konsumenten bedeuten. Und wie anders könnte man die Ukraine am weitesten umgehen als über die Ostsee? Folglich will Gazprom mit dem ukrainischen Konflikt die Positionen in der Diskussion über die Zukunft der North Stream-Pipeline verhärten."
» zum ganzen Artikel (externer Link, rumänisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » Energie, » Wirtschaftspolitik, » Ukraine, » Russland, » Europa Alle verfügbaren Texte von » Armand Gosu
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 7. Januar 2009
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