Nach dem tödlichen Anschlag auf zehn französischen Soldaten in Afghanistan und einer darauf folgenden heftigen Debatte im Parlament um die Stationierung französischer Truppen am Hindukusch hat das Parlament entschieden, das Mandat für den Einsatz zu verlängern. Pierre Rousselin begrüßt in der konservativen Tageszeitung Le Figaro die Entscheidung des französischen Parlaments. "Nun da die Nationalversammlung über die Präsenz unserer Truppen in Afghanistan abgestimmt hat, sollten wir die Dinge vielleicht beim Namen nennen. Dort herrscht ein Krieg. Mit vergossenem Blut, mit verlorenen Schlachten und Dramen, die man in Kauf nehmen muss, wenn man den Sieg anstrebt. ... Weil die Aufstände zunehmen, sollte man sie besser bekämpfen. ... Deshalb setzt sich Frankreich dafür ein, dass die afghanische Armee mehr Macht bekommt, dass eine Polizei gebildet wird, dass die Korruption verschwindet und dass Hilfe besser koordiniert wird, damit sie bei jenen ankommt, die sie brauchen. ... Das tödliche Attentat, das [die islamistische Terrororganisation] Al-Qaida in Pakistan verübte, erinnerte uns daran, wie entscheidend der Kampf ist, der in diesem Teil der Welt geführt wird. Frankreich darf hier nicht kneifen, sondern sollte dazu beitragen, diesen Kampf zu gewinnen." (23.09.2008)
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