Die Wirtschaftszeitung Les Echos kommentiert die lang erwartete Fusion der französischen Energieunternehmen Gaz de France (GDF) und Suez: "Die Geburt dauerte lange und war bis zu Ende keineswegs gesichert. Doch die Wehen werden nicht umsonst gewesen sein. Das Konsortium GDF-Suez, das soeben geboren wurde, wird nichts von einem Kind haben, das erst laufen lernen muss, aber alles von einem erwachsenen Unternehmen des Weltmarkts, das vom ersten Tag an Einfluss auf ein strategisches Umfeld haben wird. Die Aktionäre, die miterlebten wie das Aktienkapital seit der Fusionsankündigung um 65 Prozent anschwoll, sind nicht die einzigen, die sich freuen. Zu einer Zeit, in der die Energiepreise explodieren, wird die Fusion von Suez und GDF sicher keine kurzfristigen positiven Auswirkungen auf die Monatsrechnungen der Kunden ... haben. ... Das Gas wird teuer sein, aber wenigstens wird es Gas geben! Als Riese in einer Welt der Giganten wird das Tandem GDF-Suez nicht nur über eine stabilere Basis an Zulieferern verfügen, sondern auch besser mit Titanen wie Gazprom über Lieferungen verhandeln ... können. ... In der Kraftprobe, die sich zwischen Gasproduzenten und Zwischenhändlern anbahnt, zählt die Größe. Die französischen Kunden dürften ... davon profitieren." (16.07.2008)
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Alle verfügbaren Texte von » David Barroux