Die EU-Kommission hat mehreren europäischen Ländern Schönrechnerei und fehlendes Engagement beim Schuldenabbau vorgeworfen. Die Wirtschaftszeitung Cinco Días freut sich, dass Spanien nicht mehr alleine am Pranger steht: "Die EU-Kommission äußerte gestern ernsthafte Zweifel an den Stabilitätsplänen der 14 untersuchten Länder, unter ihnen Deutschland, Frankreich, Italien, Niederlande und Spanien. Brüssel warnt davor, dass die Mehrzahl dieser Länder nicht in der Lage sein wird, das Haushaltsdefizit in den veranschlagten Fristen von drei bis vier Jahren auf drei Prozent des BIP zu senken. Es ist eine harte und höchstwahrscheinlich zutreffende Konfrontation mit der Wirklichkeit, auch wenn man sich in vielen europäischen Hauptstädten wehren wird, um die Prognosen gegenüber der Kommission zu verteidigen. Aber vor allem ist es eine kalte Dusche für einige der Verantwortlichen der großen Volkswirtschaften, die sich allzu schnell daran gewöhnt haben, hochnäsig auf die spanische Wirtschaft herabzuschauen." (18.03.2010)
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