02.12.2008
Die Wochenzeitung bewertet das europäische Abkommen über den Handel mit Emissionsrechten (ETS): "Bisher hat die EU-Kommission nur über die Pläne von zehn der 25 EU-Mitglieder entschieden. Sechs Länder haben bisher, fünf Monate nach Ablauf der Abgabefrist, ihre Pläne noch nicht eingereicht. Frankreich hat versprochen, seine Vorschläge nachzureichen. Auch das Urteil der Kommission ist noch nicht das letzte Wort. Es wird voraussichtlich monatelang geändert und geschachert, bis die Umrisse der zweiten Phase sichtbar werden. Trotzdem stellt Kate Hampton von Climate Change Capital, einer Investmentbank, die sich auf den Emissionshandel spezialisiert hat, fest, dass die Kommission zumindest bewiesen hat eine 'glaubwürdige Regulierungsbehörde' zu sein. Das mag andere Länder ermutigen, das Abkommen über den Emissionshandel zu übernehmen oder gar ihm beizutreten... Europas Beispiel könnte den Weg für einen würdigen Nachfolger des Kyoto-Protokolls bereiten, das 2012 ausläuft. Falls die EU-Kommission Europas widerspenstige Regierungen auf Linie bringt."
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