04.07.2009
Der slowenische Verteidigungsminister hat gestern mit dem finnischen Unternehmen Patria den Kauf von 135 Panzern für die slowenische Armee vereinbart. Primoz Cirman stellt die Frage, wie man die umgerechnet 280 Millionen Euro besser hätte verwenden können. "Ungefähr vier Jahre lang könnte man damit in Slowenien Beschäftigungsprogramme für Arbeitslose bezahlen, 15 Jahre lang die Ausgaben der humanitären Organisationen finanzieren, man könnte kostenlose Kindertagesstätten, Krankenhäuser einrichten... Die Panzer sind für die Auslandseinsätze der Nato geplant. Böse Zungen könnten die Politiker jetzt daran erinnern, dass sie vor dem Volksentscheid über den Nato-Beitritt behauptet haben, die Mitgliedschaft würde nicht nur kollektive Sicherheit bringen, sondern sich für Slowenien auch finanziell auszahlen."
» zur Homepage (externer Link, Delo) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Sicherheitspolitik / Krisen / Kriege, » Innenpolitik, » Slowenien Alle verfügbaren Texte von » Primoz Cirman
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 20. Dezember 2006
Bookmarken bei
Um den kostenlosen Newsletter zu abonnieren oder zu kündigen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein: