02.12.2008
Russland wird zum Test für die deutsche EU-Ratspräsidentschaft, meint Jaroslaw Gizinski. Moskau bevorzuge die großen EU-Staaten und versuche den kleinen seine Bedingungen zu diktieren. Die EU dürfe sich nicht spalten lassen, fordert Gizinski. "Moskau fordert bei verschiedenen Anlässen immer wieder bilaterale Abkommen oder schlägt die Ausgrenzung neuer Unions-Mitglieder und eine Sonderbehandlung alter Mitglieder vor. Das Ziel Moskaus ist herauszufinden, wer bereit ist, aus der Reihe auszuscheren. Um sich dann mit den Stärksten abzusprechen und dem Rest die Bedingungen zu diktieren. Heute weist vieles darauf hin, dass das Jahr 2007 in der europäischen Politik mit einem großen Test für den europäischen Zusammenhalt beginnt. Ein Test nicht nur für die Union als Ganzes, sondern auch für Deutschland als EU-Ratspräsident und - wie Wladimir Putin zu sagen pflegt – als 'strategischem' Partner Russlands im Westen."
» zum ganzen Artikel (externer Link, polnisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Internationale Beziehungen, » EU-Politik, » Russland, » Europa Alle verfügbaren Texte von » Jarosław Gizinski
» zur gesamten Presseschau vom Mittwoch, 20. Dezember 2006
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