05.07.2009
Der ehemalige Bildungsminister Zoltan Pokorni denkt besorgt an die Zeit nach 2011, wenn die Freizügigkeit ungarischer Arbeitnehmer von den alten EU-Mitgliedsstaaten nicht mehr beschränkt werden darf: "Das ist einerseits erfreulich, es kann aber auch gefährlich werden. Der Staat wird keine administrativen Mittel mehr in der Hand haben, die Abwanderung seiner besten Arbeitnehmer zu verhindern, kein Visum und keine Landesgrenzen im herkömmlichen Sinne mehr... Ist es nicht schädlich für Ungarn, wenn plötzlich Hunderttausende der ambitioniertesten, erfolgsorientierten, hoch qualifizierten jungen Menschen das Land verlassen?"
» weiterführende Informationen (externer Link, ungarisch) Mehr aus der Presseschau zu den Themen » Gesellschaft, » Ungarn Alle verfügbaren Texte von » Zoltan Pokorni
» zur gesamten Presseschau vom Freitag, 23. Dezember 2005
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